FIDELITY - DER HIFI PODCAST - Folge 27
Shownotes
Die Geschichten hinter unseren Geschichten
The Pleasure of HIGH END
2026 beschert der Branche eine Zeitenwende: Erstmals gastierte die weltgrößte HiFi-Messe in Wien – und wurde von allen Seiten mit Begeisterung aufgenommen. Moderator Frank Lechtenberg und Chefredakteur Carsten Barnbeck sprechen mit Studiogast Dirk Räke von Transrotor über ihre Eindrücke von der neuen/alten Show.
Sicher ist Ihnen aufgefallen, dass es diesmal keinen Live-Podcast direkt aus den Messehallen der HIGH END gab. Die neue Messelocation in Wien verlangte uns ein gehobenes Maß an Planung, Orientierung und Konzentration ab. Anders gesprochen: Es hat sich einfach nicht ergeben, was hoffentlich ein Einzelfall bleibt. Aber keine Sorge, unsere hochkompetenten Eindrücke von der HIGH END 2026 finden Sie auf FIDELITY online.
Dirk Räke von Transrotor zu Gast im FIDELITY-Podcast
Weil wir gemütliche Zeitgenossen sind, überließen wir das Sprechen diesmal einem Gast, der uns vom heimischen Laptop aus Rede und Antwort stand: Transrotor-Geschäftsführer Dirk Räke nahm sich die Zeit, seine Sicht auf Eigenheiten des Veranstaltungszentrums, die Logistik, die Anreise nach Wien und viele weitere Aspekte der Show zu schildern. Neben seinem positiven Feedback zur ersten Wiener HIGH END berichtete er vom erstaunlich regen Messebetrieb und von vielen guten Gesprächen, die er mit Verbrauchern und Fachbesuchern führen konnte.
Natürlich drehte sich das Gespräch auch um den neuen Plattenspieler von Transrotor. „Skala“ heißt das gute Stück und ist von Haus aus für den Betrieb mit zwei Tonarmen unterschiedlicher Länge vorbereitet. Damit einhergehend interessierte uns, wo das Unternehmen auch nach 50 Jahren noch Ideen hernimmt, seine Plattenspieler immer weiter zu verbessern oder gar völlig neue Modelle aus der Taufe zu heben. Außerdem philosophierten wir über die sinnliche Notwendigkeit einer Plattenwäsche und über eine Pflegemaßnahme, die Sie ihren Tonabnehmern besser nicht zumuten sollten.
Ein Kessel Buntes in FIDELITY 86
Im Anschluss an unsere locker-informative Gesprächsrunde kommen wir zur aktuellen FIDELITY-Ausgabe Nr. 86, die seit einigen Tagen in sommerlichem Grün/Orange im Handel ist. Den Anfang macht das auffällige „Titelobjekt“ von Alders & Lange (A&L). Der auch als Vorstufe einsetzbare Kopfhörerverstärker HEADMAN ist geradezu meisterhaft auf seine Aufgabe vorbereitet und setzt auf feinste Zutaten. In seiner eigentlichen Profession ist der in Nordrhein-Westfalen ansässige Hersteller Lieferant hochkarätiger Elektronikbauteile. Und so wissen die Herrschaften, wie wichtig die sogfältige Selektion und Abstimmung der Einzelteile ist.
Eine HiFi-Schmiede, die es in Hinsicht auf Erfahrung und Know-how locker mit A&L aufnehmen kann, ist Canor. Die slowakischen Ingenieure begeisterten uns mit ihrem Virtus A3. Der Vollverstärker bietet alle zeitgemäßen Zutaten samt D/A-Wandler sowie ein grafisch gestütztes Menü mit zahllosen Abstimmungsmöglichkeiten. Als Kontrast besitzt der kraftvolle Class-A/B-Bolide eine röhrengestützte Vorstufe, die für Charme und Charakter sorgt. Verpackt ist der A3 in ein geradezu traumhaft zurückhaltendes Gehäuse.
Augenschmeichler und pralles Magazin
Ein faszinierendes Design besitzt auch die Vorstufe 903 von Harmony Design. Ähnlich wie Canors Virtus stehen der puristische Aufbau und die eingängige Bedienung im Kontrast zu den vielen Anschlussmöglichkeiten. Ein Wandler ist von Haus aus an Bord, Phono (MM/MC) kann jederzeit nachgerüstet werden. Das Beste daran: Für eine Vorstufe ihrer (Klang-)Güte bleibt die 903 auch preislich im Rahmen.
Natürlich thematisieren wir noch viele andere Artikel und Produktvorstellungen unserer mit 228 (!) Seiten extraprallen FIDELITY 86. Zu denen gehört neben TIDAL Audios formidablem Aktivlautsprecher AP1 etwa die neue Elektronik-Serie von PS Audio, die unter dem Namen des Firmengründers Paul McGowan (PMG) läuft. Oder die herausragend gestalteten und verarbeiteten Peacock-Kopfhörer von Sendy Audio. Oder die herrlich bezahlbaren und beinah gespenstisch breitbandigen Magnetostaten MG-0.7 von Magnepan.
Skurrile Vorgänge in der Welt der Musik
Abschließend sind wie gewohnt unsere Musikempfehlungen an der Reihe. Frank Lechtenberg hat dafür Northcotes neues Album To Cherish sowie Romanticize The Dive von Metric aus der Plattenkiste geholt. Bei Carsten Barnbeck läuft derweil Inferno, die erste Veröffentlichung von Boards of Canada seit 13 Jahren, in Heavy Rotation. Über einen Nebensatz zum bald erscheinenden Tonträger von Johny Marr, dem stilprägenden Gitarristen von The Smiths, kommen wir dann auf ein Off-Topic-Thema, dass aktuell die Musikwelt beschäftigt: Basierend auf einer gewonnenen Urheberrechtsklage mahnt der amerikanische Gitarrenhersteller Fender momentan vor allem Boutique- und Kleinsthersteller ab, die die Form der berühmten Stratocaster (und anderer Modelle) nachahmen. Man darf gespannt sein, welche Auswirkungen dieser Vorgang mit sich bringt.
Die ganze Welt von FIDELITY gibt es unter: https://www.fidelity-online.de/
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zur siebenundzwanzigsten Ausgabe des Fidelity-Podcasts.
00:00:03: Ganz schön viel inzwischen mit mir, Frank Lechtenberg und Carsten Baameck meinem Chefredakteur.
00:00:08: Und wir haben einen Gast heute zugeschaltet direkt aus seiner Heimat Die Gräke von Transrotor.
00:00:15: Herzlich Willkommen!
00:00:16: Hallo.
00:00:16: Schön, dass ich dabei sein kann!
00:00:17: Wir freuen uns auch, dass du dabei bist.
00:00:19: Wann haben wir uns das letzte Mal gesehen?
00:00:20: So wie?
00:00:22: Ja vor zwei Wochen in Wien.
00:00:25: Da war was kommt mir schon so vor ins Wesentlicher her irgendwie.
00:00:29: Aber es war von zwei Wochen.
00:00:32: Es ist tatsächlich vor zwei wochen auf der High-End gewesen die ja das erste mal dieses Jahr in Wiestadt gefunden hat.
00:00:37: Der ganz große Klopper also die Neuheit des Jahres und wird jetzt von dir einfach gerne wissen wie hat sie gefallen?
00:00:46: Ja, also ich schließe mich da glaube ich so weit.
00:00:49: Ich das gehört habe der ganzen Branche an.
00:00:51: wir waren hoch zufrieden mit der Messe.
00:00:54: es hat trau mich kaum dass du sagen ist alles geklappt von Anlieferung bis Abholung und vor allem war die Messe wirklich.
00:01:05: also ich hab vorher schon gesagt Das wird gut und alle werden kommen.
00:01:08: Es gab hier vorher so Unkunrufe, da kommt keiner hin.
00:01:10: das ist ja nicht in Deutschland es ist eine Grenze dazwischen was anscheinend viele vorher abgehalten hatte.
00:01:18: und dann waren aber alle da und es war voll und es hat Spaß gemacht und das Gebäude ist ein absoluter Gewinn.
00:01:27: ich habe das eben noch mit meinem Vater drüber unterhalten gesagt dass es so einen Schritt wie von damals wäre das noch kennt aus Gravenbruch aus Frankfurt also ... nach München.
00:01:39: So fühlt sich das jetzt an, also man war jetzt anders MOC und die kaputten Böden... ...und die halb funktionierenden Fahrstühle zurückdenkt und solche Sachen.
00:01:49: Das ist einfach eine ganz andere Nummer jetzt da im Weden.
00:01:53: Wie sieht denn das logistisch aus?
00:01:55: Es gibt sehr große Unterschiede gegenüber dem MOC in München.
00:01:58: Also wie sieht es für dich als Hersteller aus wenn man da anrückt und sagt so wir sind jetzt in der Tiefgarage des Austria Center Vienna heißt das glaube ich, ACV ganz genau.
00:02:11: Was passiert da?
00:02:12: Ja also das war tatsächlich ein großer Unterschied und auch zumindest für uns so die größte Herausforderung des logistischen drumherum.
00:02:20: wir sind ja sonst immer mit geliehenem Lkw hier von Berge-Slatbach nach München gefahren haben selber ausgeladen und auch hinterher wieder selber mit dem LkW wann wir wollten in die Garage gefahren und selber eingeladen.
00:02:32: es ging alles immer unheimlich schnell Und gut und dieses mal nach Wien war das halt zu weit.
00:02:37: Das sind an die tausend Kilometer von hier, und da konnten wir nicht selber... also wollte ich meinen Kollegen dann auch nicht zumuten zwei Tage lang im geliehenen Lkw zu sitzen und hinterher zwei Tage zurück in die Messe.
00:02:51: Also war das ganze mit Spedition gemacht und wir sind hingeflogen.
00:02:55: ein Kollege ist an zwei Tagen mit dem VW-Bus runtergefahren.
00:02:58: Das war also ganz anders!
00:03:02: ersten mal, dass wir dann morgens am Aufbautag auf den Messerstand kamen und da dann erfreulicherweise sehr pünktlich die Paletten angeliefert wurden.
00:03:11: Und wir dann aufgebaut haben.
00:03:13: auf der einen Seite natürlich praktischer weil wir nicht mit Hubwagen durchs Haus laufen mussten aber auf der anderen Seite natürlich also vor allem für die Organisierenden die Frau Steider mich doch wesentlich aufregen.
00:03:27: Da hoppst dann auch alles klappt und nicht zuletzt, das ist kein Geheimnis.
00:03:30: Auch ein bisschen teurer das Ganze.
00:03:33: Das kann ich mir vorstellen bei dem ganzen logistischen Background den man da hat.
00:03:36: Das haben wir von verschiedenen Ausstellern gehört dass natürlich auch ein paar Euro kostet die in-house Logistik einen Anspruch zu nehmen.
00:03:43: aber es muss sich wohl am Ende in Grenzen erhalten haben.
00:03:45: Ja,
00:03:45: es war jetzt nicht so schlimm wie ... Es war nicht so günstig wie die Speditionen vorher versprochen haben.
00:03:52: Aber Leibe ist nicht so teuer als manche Leute im Vorfeld überhaupt zu tun.
00:03:57: Was mich interessieren würde, was sagste zum Publikum?
00:03:59: Wir haben uns ja an den Fachbesuchertagen getroffen und da muss ich von meiner Warte aussagen, weil alles wie erwartet.
00:04:06: Wie du sagst, also die Fachbesuchtetage waren im Grunde so wie immer auch viele gewundert hat, weil auch viele Händler aus Deutschland doch dann auf der Messe waren.
00:04:22: Also da waren viele vorher was ich auch komplett verstehen kann etwas kritisch der ganzen Sache gegenüber aufgestellt, weil es ja tatsächlich nicht der deutsche Markt ist sondern in Österreich und klar gibt's da Konflikte.
00:04:35: Es waren aber so viele da das auch unsere deutschen Außendienstkollegen komplett zufrieden war mit dem Ergebnis, also das war von daher war es erfreulicherweise unerwarteter Weise so wie sonst auch.
00:04:49: Auch die Kunden aus der Ausland waren alle da und auch alle sehr erfreut darüber dass es in Wien ist weil viele haben das damit einen kleinen Urlaub verbunden und Ropern Besuch und Konzertbesuch und Kutschenfahrt je nach Gusto Und das war schön.
00:05:08: Tage, Samstag und Sonntag waren dann ziemlich anders.
00:05:11: Also wesentlich internationaler vom Publikum her.
00:05:16: also es waren die Hi-Fi Fans da.
00:05:20: Die waren auch genauso begeistert wie sonst aber doch ziemlich anders zusammengestellt.
00:05:25: Ich habe keine Zahlen gesehen aber würde überhaupt weniger Leute aus Deutschland.
00:05:30: Da war erheblich dafür viel mehr Ausland aus Osteuropa, aber auch zum Beispiel aus der Türkei.
00:05:37: Also ich habe so viele Fans aus der türkai da getroffen.
00:05:41: das hätte ich so nicht erwartet also schon anders zusammengesetzt Aber für uns genauso zufriedenstellen.
00:05:47: eigentlich
00:05:47: ja türkain muss sich zurückgeben hätte jetzt nicht erwartet.
00:05:50: Ich muss auch gestehen von meiner warte aus ist sonst dass es mir erst auf der rückfahrt gewahr geworden als ich damals ein bisschen drüber nachgedacht hab.
00:05:58: Jetzt von München außer der generell, von Deutschland aus sieht man Wien natürlich so unten rechts am Rand liegend.
00:06:04: Aber wenn man sich die Stadt mal ganz losgelöst von Ländergrenzen anschaut, sieht man das Pratislava, die Hauptstadt von der Slovakia?
00:06:14: Ja, der Slovakai!
00:06:15: Ich weiß immer falsch, Slovenienslovakia ist bei mir ein Ding im Kopf.
00:06:19: Das ist ja wirklich nur vierzig Kilometer entfernt und ich glaube keine zwei Stunden Autofahrt ist man dann auch schon wieder in Budapest Und so weiter und sofort, also da ist doch mehr umrum als man denkt.
00:06:29: Der Einzugsbereich ist auf jeden Fall größer als der von München.
00:06:32: muss man, muss man neidlos anerkennen?
00:06:34: Ja eindeutig!
00:06:35: Ich glaube der Flughafen besser zu erreichen und vor allem günstiger zu erreichen als München.
00:06:42: Der ist ganz nah, ja?
00:06:43: Also
00:06:44: er ist ganz Nah also nicht... Da gab es doch diesen schönen Ausspruch von Stolber damals über den Flughafen München der quasi näher in die Stadt drückt.
00:06:53: das ist ja bis jetzt nicht passiert.
00:06:55: Nein, wir haben nicht aufgefallen.
00:06:59: Genau!
00:06:59: Also sehr erfreulich ein paar Kunden und Transrotor-Freunde, die man eigentlich auf jeder Messe gesehen hatte haben wir dann doch vermisst.
00:07:08: Also wo man sich jedes Jahr freut wieder auf der Messe zu treffen und rüberfach simpelt was man noch aufrüsten könnte im Plattenspiele.
00:07:15: Die waren da nicht da aber so ist das eben.
00:07:19: Ja
00:07:19: dass sich das Publikum insgesamt etwas wandelt das war ja abzusehen Das mich jetzt mal interessieren würde, so als du bist ja da.
00:07:25: Als Aussteller wirklich an der vordersten Front oder als Hersteller Vertreter an der Vordersten front wie siehst Du die Gewichtung dieser Messen was die Kommunikation mit Fachpublikum angeht und was die kommunikation Mit den Endverbrauchern angeht?
00:07:38: Ja ein bisschen anders als andere aus der Branche sehe ich das.
00:07:41: also für uns ist es mindestens fünfzig-fünfzig.
00:07:48: Es geht ja so um die high endwährende BtoB-Messe und die sogenannten Publikumstage sind so dran gesteckt, sehe ich aber überhaupt nicht.
00:07:58: Dafür betreibt man auch eigentlich den ganzen Aufwand.
00:08:01: also für die Fans, die auf die Messe kommen... Also die sind für uns... mindestens so interessant wie die Fachbesucher.
00:08:09: Also wir führen immer viele, das war jetzt nicht anders als in München also viele Gespräche auch mit Transrotorkunden, die also schon fertig sind mit den Plattenspieler sozusagen und sich einfach austauschen möchten und freulicherweise oft sagen, wie zufrieden sie sind und dass sie sich nach wie vor freuen, dass Sie sich ein Transroter gekauft haben und allgemein teilt sich das auf zwischen Leuten, die sich informieren weil sie sich was neues kaufen wollen oder auch es gibt ja kaum eine Gelegenheit und das war jetzt eindeutig besser noch als in München große Anlagen zu hören und einfach die Begeisterung zu sehen.
00:08:49: Also also dass nicht aus Interesse zu machen, dass man sich zu Hause etwas hinstellen möchte sondern einfach mal ein bekanntes Stück auf so einer Anlage zu hören, die dann meintetwegen viele Millionen kostet Ist nicht nötig so was zu besitzen, aber es macht ja trotzdem Spaß sich das anzugucken.
00:09:08: also wie eine Formel eins Rennen Besuche da denkt man auch nicht dran.
00:09:13: Ich kaufe mir auch mal so ein Auto.
00:09:15: Genau, ja manche schon aber es sind nicht so viele.
00:09:20: Muss man zugeben die Showstopper-Qualitäten einige Räume waren dieses Jahr wirklich sensationell.
00:09:24: also das hat schon an... Das hat schon wirklich andere Qualitäten da in Wien weil das Gebäude einfach ist es auch aufregend sich darum zu tummeln bisschen zu verirren und dabei immer wieder neue Sachen zu entdecken.
00:09:34: Ja das fand ich auch von vielen Herstellern absolut beeindrucken was dafür einen Aufwand getrieben wurde.
00:09:41: Auch akustisch wurde ja teilweise Raum in Raum gebaut und das Schöne an der Messe in Wien ist, man hat jetzt nicht nur die Räume und davor ist ein vollbesitzter Gang auf dem schlechte Luft.
00:09:54: Man hätte jetzt die Möglichkeit auch vor den eigentlichen Hörrahmen noch wie so Art Launges aufzubauen und Informationsmöglichkeiten.
00:10:02: Das ist ein riesen Vorteil von dem ACV dass dafür eben Platz ist.
00:10:07: also man hat gar nicht dieses Gefühl wie in München.
00:10:10: Man quetscht sich durch den Gang und mit ein bisschen Glück kommt man auch in so einen Vorraum rein, sondern man steht vor dem Vorführraum.
00:10:16: Und kann sicher werden, wenn man wartet das, dass man reinkommt noch informieren oder mit den Kollegen am Stand unterhalten.
00:10:21: Das ist schon, hatte ich schon ziemlich einen Gewinn in der kurzen Zeit, in der ich auch mal rumgeguckt
00:10:27: habe.
00:10:27: Wovon viele Aussteller gar nicht so viel Gebrauch gemacht haben bis jetzt?
00:10:31: Weil alle irgendwie also in Gesprächen die Ich geführt hab, habe ich immer irgendwie rausgehört dass man noch die Feuerwehr in Münchner MOC im Hinterkopf hatte, was die vor der eigenen Türaktion angeht.
00:10:41: Das war da nämlich vor allem in den engen Fluren strengstens untersagt irgendwelche Aufstelle oder Banne hinzustellen.
00:10:47: deswegen auch viele Räume nicht so auf den ersten Blick zu entdecken waren.
00:10:50: aber das sind Kinderkrankheiten und das wird im nächsten Jahr schon wieder völlig anders aussehen glaube ich.
00:10:53: jetzt wo alle wissen dass es geht.
00:10:55: ja ich denke auch da muss man sich so ran tassen.
00:10:57: also einige hier Beispiels haben ja Gouda zusammen mit Acoustic Arts ausgestellt, erfreulicherweise ja auch einen großen Blattenspieler von uns benutzt.
00:11:07: Also sie hatten gefragt ob wir was ausleihen möchten haben ich ja gesagt und die haben es genau richtig gemacht fand ich also da war ja richtigen eben wie gesagt so ein Launch Business Bereich und richtig großer Bereich wo man sich richtig informieren konnte viele Kollegen vor Ort.
00:11:23: also das war ein gutes Beispiel wie das werden könnte.
00:11:26: finde
00:11:27: Ihr habt ja auch was Neues präsentiert.
00:11:29: Neuen Plattenspieler gibt es von euch, habe ich gesehen, erfahren und ich glaube ich hab selber auch eins zwei Fingerabdrücke darauf hinterlassen, weil ich natürlich an allem rumpf vermüllen muss.
00:11:39: Kannst du uns gerade zwei Sätze dazu sagen worum es sich da behandelt?
00:11:42: Also der heißt Scala der neue Platten Spieler ist bei uns angesiedelt, nicht im sogenannten Altsteigerbereich.
00:11:53: Also knapp darüber basiert auf dem Transrotor Max den es schon eine Zeit lang gibt aber ist erweitert und zwar auf die Art dass der von vornherein dafür ausgelegt ist das man später mit einem zweiten Tonarm oder anderen Aufrüsten kann.
00:12:10: also der hat von vorne rein zwei Tonarmbasen die sich wie bei vielen Modellen von uns eben Einstellen, also stufenlos einstellen lassen von neun bis zwölf Zoll.
00:12:20: Also wenn man sie auf den Zwölfzollarm aufrüsten möchte muss man nicht eine neue Tonarmbasis kaufen sondern kann einfach die Basis verschieben.
00:12:27: das sitzt auf so einem Schlitten Von vornherein mit zwei solcher Basen ausgestattet dass es keine böse Überraschung gibt Wenn man sich zweiten Tonarmen zulegt oder ein altes Sammlerstück was man
00:12:40: noch
00:12:41: hat oder erbt noch aufbauen möchte.
00:12:45: Also ohne große Kosten und ohne großen technischen Aufwand, also das Gerät muss da nicht zu uns oder nicht zum Händler den zweiten Ton haben, aufbaut und ist auch von vornherein ausgestattet mit einem Halter fürs Auflagegewicht.
00:12:59: Wenn man sich die Fotos in der Besse berichten, sieht man das dann ganz schön gelöst.
00:13:04: und eine Plattenbürste, so ein Mitlaufbesen heißt es bei uns.
00:13:09: Und was technisch neu ist, Geräte stehen ja oft nicht in dem Preisbereich, nicht auf teuren ausgefuchsene HiFi-Racks.
00:13:20: Wenn man einen tollen Plattenspieler hat dann geht man davon aus ich brauche eine gute Basis dafür und ein gutes Rack.
00:13:27: das hat bei diesen Anlagen eh meistens.
00:13:30: solche Geräten stehen aber auch mal auf dem Sideboard oder wie wir das auf der Messer haben auf einem USM Rack oder ähnlichen All.
00:13:37: so haben wir uns überlegt dass wir mal Füße bauen die Dämpfungselemente eingebaut haben.
00:13:44: Ja
00:13:44: und ohne Voodoo, ohne Zauberrei, das gibt es in der Industrie mittlerweile unheimlich gut.
00:13:52: so Silikon, also eine spezielle Silikonomischung Dämpfungs-Elemente die eben so Trittscheil und so niederfrequente Schwingungen wirklich hervorragend rausnehmen aus dem Ganzen.
00:14:04: Das sind so Features.
00:14:05: Es gibt.
00:14:06: zu beschreiben, wie es aussieht fällt mir etwas schwer im Podcast.
00:14:11: Ja das ist kein... also ich kann dazu sagen, ich fand ihn... Ich wusste erst überhaupt nicht was ich vor mir habe weil er hat ja vielleicht kurz zur Erklärung für die Zuhörer die jetzt noch keine Messefotos gesehen haben in Klammern auf der Fidelity Homepage Gaps eine schöne Messe nachlesen und ich will gerade mal so am Rand erwähnt haben.
00:14:27: Ganz
00:14:27: subtil.
00:14:30: Das sind zwei geschwungene Wangen, die ihr da angebracht habt.
00:14:32: Die im Grunde genommen erst mal so aussehen jetzt hätte der Plattenspieler riesige Griffe rechts und links.
00:14:36: Ich muss gestehen ich habe im ersten Moment gar nicht kapiert was ich da sehe aber die lassen sich dann rausziehen.
00:14:41: Ich glaube die lassen sie einfach um einige Zentimeter nach außen nach innen bringen und dadurch hat man die Tonarm längere Skalierung wenn ich das Konzept richtig verstanden hab.
00:14:50: Ja
00:14:50: ganz genau also die Tonarmbasen sind so länglich ähnlich wie beim Rondino, den wir haben und sitzen eben auf zwei dicken Stangen.
00:15:02: Und man kann von unten Schrauben lösen und die auf diesem Schlitten nach außen schieben.
00:15:08: Also ganz einfach einzustellen.
00:15:10: Man muss also nicht an der, wenn man den Abstand vom Tonarmen genau einstellen möchte, nicht am Tonarmbasis rumfummeln, sage ich mal sondern kann einfach die Lehre auflegen und verschieben bis es an der richtigen.
00:15:24: Ja,
00:15:25: ich habe schon immer viel Gedanken gemacht auch über die Motorisierung oder die Stromversorgung.
00:15:30: Wie sieht es bei dem neuen Modell aus?
00:15:32: Womit startet dieses Produkt?
00:15:35: Ja also rein theoretisch kann man wenn man sparen möchte und anfangen möchte den mit einem ganz einfachen Wand-Netzteil betreiben auch und dann in Riemen umlegen auf dem Motor an der Rehmscheibe für Dreiundreißig und Vierfünfvierzig.
00:15:53: Es ist aber so, dass die meisten Transrotor-Kunden direkt eins der bessere Netzteile mitbestellen.
00:15:58: Weil das halt dann doch die Qualität erstaunlich im Maße steigert.
00:16:04: Also sprich man würde in dem Fall auch optisch eben schön passen mit dem Konstant I Anfangen und kann aber alle gilt ja für alle Trazoterplattenspieler eigentlich, dass man die.
00:16:16: Netzteile alle untereinander tauschen kann.
00:16:19: also die Motoren sind haben alle den gleichen Anschluss.
00:16:21: also man kann dann schrittweise aufrüsten bis zum konstant fmd wenn man
00:16:26: möchte beim skal ab der jetzt quasi dieses Feature für die zwei sehr flexibel nutzbaren Tonarmbasen mit drin.
00:16:34: Wir haben jetzt über die Motorsteuerung gesprochen, wo siehst du denn auch noch Entwicklungspotenzial im Schallplattenbau?
00:16:41: Weil ich meine die Grundlagen sind schon lange bekannt.
00:16:43: ihr seid seit einem Siebzig im Geschäft also ihr wisst auch wovon ihr sprecht.
00:16:47: habt ihr so eine Vision?
00:16:49: wo?
00:16:49: vielleicht wenn du es verraten möchtest wo wo's noch hingehen kann oder wo man noch Stellschrauben hat gerade bei diesem schon ziemlich ausgereiften Produkt.
00:16:59: Ja, ist richtig.
00:17:00: Das ist im Grunde ausgereift.
00:17:04: Ich habe das neugierig in der Gespräch verglichen mit dem Fahrrad so also es ist eigentlich auch ein komplett fertiges Produkt seit weiß ich nicht hundert Jahren oder so und Es ist ja aber so.
00:17:16: die technische Entwicklung In allem geht einfach weiter und wird besser.
00:17:23: Es gibt neue Materialien, andere Materialien.
00:17:26: Zusammenstellung die Bearbeitung wird immer präziser und immer exakter.
00:17:32: Motor Technik wird immer besser und so kann man eben an allen Ecken und Enden immer bessere Möglichkeiten finden also Möglichkeiten finden das Ganze immer weiter zu verbessern.
00:17:46: ist es jetzt nicht so dass man Man kommt jetzt auf einmal drauf, dass es... Ach!
00:17:52: Es gibt ja Riebenantrieb.
00:17:53: Das ist ja toll.
00:17:53: Dann kann man die Vibration vom Teller fernhalten.
00:17:56: also solche großen Innovationen ist bei einem im Grunde mechanischen Produkt wie den Plattenspieler eigentlich nicht gegeben und was wir
00:18:06: so
00:18:08: als Fortphilosophie ist immer überanspart.
00:18:11: aber das was wir als Grundgedankend haben Transrouter ist ein bestehendes mechanisches Prinzip nehmen, was es teilweise ja seit tausenden Jahren dann schon gibt.
00:18:23: Also seitdem Menschen Sachen bewegen und das aber dann zu perfektionieren also anstatt irgendeine wilde Idee zu haben für die Teller-Lagerung oder Tonarmenbedämmen von oder Ähnliches und so lange an dieser neuen Idee rumzuarbeiten und um diese Idee drumherum zu arbeiten, damit dieser eine Idee dann doch funktioniert.
00:18:50: So dann lieber bestehen.
00:18:51: das ist Prinzip nehmen und das perfektionieren halte ich und von meinem Vater übernommen.
00:18:57: also war es schon immer eben bei transrotor so dass Wir meinen, dass das der bessere Weg ist.
00:19:02: Du hast jetzt gerade angesprochen also Familienunternehmen?
00:19:05: Ist es ja du bist da Ja dein Leben lang gibt's die Firma.
00:19:11: War das für dich von Von klein?
00:19:14: auf das Ding wo ich sage Papa das will ich auch machen oder musstest du da erst reinwachsen?
00:19:18: weil?
00:19:19: Also eine emotionale Bindung hat man dir grade schon im Gespräch ganz schön angehört.
00:19:23: Es ist da du
00:19:24: bist
00:19:25: schon sehr transrotor.
00:19:26: Ja klar ist es aber glaube ich normal, wenn man da drinnen aufwächst.
00:19:32: Ich vergleiche das immer mit zum Bauernhof dann ist man da halt einfach... Da ist es ein Thema und man redet auch
00:19:38: über nicht
00:19:39: viel anderes als über den Betrieb war das natürlich wichtig.
00:19:43: und gerade am Anfang aber das hat mich auch heblich spannend bis ich das ganze etabliert habe.
00:19:50: Und so isst man da drin.
00:19:52: also ich erzähle oft an der Stelle, dass mein Vater hat mir oft so zum Einschlafen auch normale Geschichten erzählt aber auch immer mal wie den Plattenspieler funktioniert.
00:20:04: Also wie den Tonabend funktioniert und was die Nadeln in der Runde machten das ja so schön ausgeschmückt mit irgendwelchen Roboter Drachen und solche Sachen.
00:20:13: also das war einfach immer Thema.
00:20:18: Aber jetzt auf die konkrete Frage.
00:20:20: es war nie ein Plan, dass der Junge das irgendwann mal übernehmen soll.
00:20:27: Weil das hatte mein... Jetzt wird es ein bisschen privat, aber ich kann mir ja erzählen.
00:20:31: Mein Großvater immer mit meinem Vater vor.
00:20:35: Der Junge die Landmaschinenvertretung übernimmt.
00:20:37: Mein Vater hatte da wirklich überhaupt keine Lust drauf.
00:20:40: Deswegen wurde nie so einen Druck oder irgendwelche Versprechungen aufgebaut.
00:20:48: Ab mich aber immer für guten Klang und v.a.
00:20:51: für Musik Interessiert, also von da ist das schon mein... Also ich bin ein kompletter Musikfachidiot.
00:21:08: Und dann habe ich eben ein bisschen studiert und lange in einem Verlag gearbeitet.
00:21:14: Der Verlag war so ähnlich aufgebaut wie Transrouter eigentlich.
00:21:19: Ich habe mich auch viel gelernt als er auch einen kleinen Ich will jetzt nicht sagen, wie das Dorf in Gallien aber ein kleiner Betrieb.
00:21:28: Der ist auch so.
00:21:29: ähnliche Strukturen hatte wir also ähnlichen Größe und so weiter.
00:21:33: Und dann ergab es sich einfach irgendwann dass das bei Transroto das Export-Geschäft größer wurde Also dass man nicht mehr dran vorbeikam.
00:21:42: weil so viele Kunden aus dem Ausland gab die gefragt haben bin ich da eingestiegen.
00:21:49: Ich am Anfang so außergewöhnlich war, weil ich Englisch kann und mit E-Mails und solchen Themen zurechtkam.
00:21:56: Das war ja am Anfang noch neu und dann ging das von da einfach schrittweise immer weiter.
00:22:04: also wir hatten auch nie einen Punkt wo gesagt wurde so ab heute ist dass alles auf dich übertragen und jetzt bist du und ich ziemlich zurück Also auch so rückblickend, sehr organisch und langsam.
00:22:18: Und natürlich vonstatten.
00:22:20: das Ganze also eigentlich ganz gut.
00:22:23: Ich glaube wenn wir so einen Punkt gemacht hätten über den anderen Betrieben funktioniert es auch mit der Nachfolge so ich bin jetzt raus jetzt machst du weiter.
00:22:30: dass hätte nicht gut gepasst zu uns auch als menschlich.
00:22:35: Also im sprichwörtlichen Sinne reingewachsen?
00:22:38: Ja ganz genau!
00:22:41: kommt ja dann auch, also ich fühle mich hier bei Tresor.
00:22:44: Also sind ja viele Kollegen über dreißig Jahre hier in der Firma.
00:22:49: Wir haben auch Nachwuchsjüngere die sich unheimlich engagieren hier und da sind wir auch stolz drauf.
00:22:56: aber ein Kollege ist halt seit fünfdreißig Jahren da und wenn man mal guckt, war ich noch nicht so richtig gewachsen.
00:23:03: Das fühlt sich alles für ... familiär und angenehm.
00:23:09: Und ich habe dann da früher natürlich zu Schulzeiten auch immer so... ...gejobbt, Netzteile zusammengeschraubt am Wochenende und solche Sachen war immer auf den Messen mit.
00:23:19: also sofern das dann in die Schulferien und ... ... Wochenendpläne reingepasst hat und ja hab' ich immer unheimlich genossen weiß noch als Kind auf der Fug-Ausstellung rumlaufen Anfang der achtziger es war schon beeindruckend und dann ist man da drin So gedanklich.
00:23:36: Also das mit dem gallischen Dorf passt schon?
00:23:40: Ja, genau.
00:23:42: Und
00:23:44: euer Absatz hängt ja auch ein bisschen davon ab wie sehr der physische Markt an Tonträgern weiter lebt und belebt ist.
00:23:53: Das sieht momentan von den Zahlen her auch was die Umsätze angeht bei Scheitplatten.
00:23:56: dadurch dass sie teurer geworden sind sie die Umsetzung höher gegangen.
00:24:01: Also auf dem Papier erstmal schon mal ganz gut aus.
00:24:03: So jetzt haben wir fast jede Veröffentlichung auf Vinyl, aber Carsten und ich hatten auch schonmal im Podcast drüber gesprochen das eben seitdem wir den Podcast machen auch eine durchschnittliche Platte von zwei bis vierundzwanzig Euro inzwischen bei dreißig bis fünfundreißig Euro ist.
00:24:21: Merkt ihr das in dem Sinne dass vielleicht auch natürlich die Leute mit der Plattensammlung die interessiert schon ein Stück weit, wenn es um neue Platten geht.
00:24:30: Aber die haben halt ihre Sammlung und wollen ja auch auf einem guten Plattenspieler hören.
00:24:34: Aber merkt ihr das vielleicht auch im Nachwuchsbereich?
00:24:36: Dass eben Schwieriges Leute überhaupt dahin zu bringen eine Sammlung zu starten weil's doch schon teuer geworden ist?
00:24:43: Ja ... Nee, sehe ich eigentlich nicht so.
00:24:47: Das ist alles in dem Maße teurer geworden.
00:24:50: Darf man dabei nicht vergessen.
00:24:52: Leider ist es so wie es ist aber Essen gehen oder Anziehsachen oder was weiß ich, ist ja eine Story geworden.
00:25:01: Was aber in dem Sinne vielleicht nicht so ne ganz richtige Erwartung ist, wo ich auch vier, wenn ich mich mit Scheibplatten gesammeln oder Freunden unterhalte, ist diese siebten und acht Vermarktungen vom selben Material.
00:25:14: also wenn Taylor Swift irgendwie das gleiche Album sieben Mal rausbringt mit anderen Cover an und kleinen Unterschieden solche Sachen.
00:25:22: Das stößt... Also das kommt nicht gut.
00:25:25: Das ist schon mittlerweile auch im Schallplattenmarkt angekommen, diese Art von Marketing.
00:25:31: Also das ist keine gute Entwicklung.
00:25:34: Ansonsten sind unsere.
00:25:35: von dem was ich ausgesprochen mitgekriegt habe haben wir tatsächlich viele Kunden die wirklich große also auch teilweise sehr große Sammlungen haben und sich damit beschäftigen.
00:25:51: Plattenbörsen sind auch teuer geworden.
00:25:53: Ja, aber auch auf Flohmärkten oder eBay und mit Freunden tauschen usw.
00:25:58: Also dieses Plattensammeln ist schon ein Thema und das gilt auch für die jüngeren Transrotorfreunde, die wir haben also viel Kontakt sich immer hören will, dass man so ein bisschen am Ball bleibt.
00:26:11: Die haben dann noch keinen Transrotorn natürlich weil es geht ab dreieinhalb Tausend Euro ungefähr los.
00:26:17: Das kann man sich als Schülern nur im wirklich guten Fall leisten und das sind dann meistens auch keine Platten-Sammler, egal!
00:26:25: Aber es ist schon ein Thema.
00:26:28: also vor zwei Jahren zum Beispiel bei den Analogtagen waren zwei Jugendliche da die so Insta... ich habe gerade die Namen nicht parat, die auf Instagram Kanäle haben und einer hatte noch nicht mal einen Plattenspieler und interessierte sich einfach so wie Kunstwerke.
00:26:44: Also hört die Alben auf Spotify und kauft sich die Schallplatten an der Hälze in die Kamera.
00:26:49: Es gibt unterschiedliche Arten daran zu kommen, aber es ist durchaus ein Interesse bei den jungen Leuten da.
00:26:56: Ich glaube viele, die jetzt auch so Teenager sind kennen vielleicht sogar eher Schallplatten als CDs.
00:27:02: Weil Schallpaten eine bisschen so'n Mode-Sache ist und die CD zumindest im Moment wer weiß was danach kommt... sozusagen obsolet ist durch die digitalen Pfeils, die ja genauso auf der CD auch ausgelesen werden.
00:27:16: Dann bitte mir das zu verzeihen falls ich da jetzt was Falsches
00:27:19: gesagt.
00:27:20: Nein nein, das spiegelt schon wirklich die Makrotrends wieder.
00:27:22: würde ich, dass würde ich auch so unterschreiben.
00:27:25: Eine Frage oder meine letzte Frage an dich ist wir sprechen jetzt gerade auch über Plattenbörsen.
00:27:30: wie wichtig ist eine Plattenwaschmaschine?
00:27:33: Meine ist wichtig!
00:27:35: Ob es wichtig ist, dass das das teuerste Modell weiß ich nicht, aber man kann... Also wenn es jetzt um die Grobreiligung geht wirklich also Schaltplatten vom Flohmarkt wieder auf fast Neuzustand bringen.
00:27:49: Das meiste was man so kennt und was ja auch immer wenn man sich mit Leuten unterhält, die sich nicht so auskennen das Knistern ist meistens einfach Dreck was auf der Schallplatte drauf ist und dann lohnt sich so eine Maschine.
00:28:02: auf jeden Fall würde ich sagen
00:28:04: zur Not eingebrauchter Kercher.
00:28:06: Ein gebauchter Kerchel würde sogar wahrscheinlich auch funktionieren oder die hatte ich mir mal einfach spaßweise fast angeschafft.
00:28:13: Die gibt es von verschiedenen unter verschiedenen Namen, also die Maschine wo man die Platte dann so per Hand dreht und durch die Bürsten alle ist auch schon gut funktioniert.
00:28:24: aber auch wenn man bei neuen Schaltplatten ist klar ich meine das sind Industriebetriebe und dann werden die Schallplatten natürlich nicht behandelt, wie man es gerne hätte und oft ist also von vornherein ein bisschen Staub in der Schallplatte oder so Rückstände für die Plattenhöhlen und Ten-Mittel.
00:28:41: Genau!
00:28:42: Und dann lohnt sich das auch um den Tonabnehmersystem zu schuhen.
00:28:47: Je nachdem was hat sie dir dann doch auch ganz schön teuer.
00:28:51: und dann ist es schon gut, wenn man das ein bisschen von Dreck fernhält.
00:28:55: An der Stelle würde ich gerne einfügen noch einen kleinen Irmerspaßreinigung vom Todabnehmersystem betrifft.
00:29:02: wir haben in letzter Zeit immer mal Systeme zum reparieren oder austauschen bekommen wo anscheinend mit hoch aggressiven Nadelreiniger gearbeitet wurde so dass der gesamte Nadelträger korridiert und angefressen war, deswegen so der Tipp an alle Schallplattenspieler-Benutzer.
00:29:26: Wenn man mit zu flüssigen Nadelreinigern arbeitet sehr sparsam und wirklich nur vorne am Diamanten damit arbeiten.
00:29:32: also das scheint es neue sehr aggressive Varianten zu geben.
00:29:39: Das hat mir noch nicht haben schirm
00:29:39: glaube ich.
00:29:40: Ist mir zum Glück noch nicht passiert ja.
00:29:42: Es ist mir wirklich aufgefallen habe mich auch mit anderen Systemen Herstellern unterhalten die das genauso beobachten, dass es immer mehr Systeme gibt die wirklich kaputt gereicht sind.
00:29:52: Dann wollen wir das mal nicht machen.
00:29:57: Ja oder halt vorsichtig also nicht das ganze System einbittemseln mit dem... Also
00:30:01: mechanische Nadebürsten sagst du sind auch in Ordnung dann?
00:30:05: Ja da muss man natürlich sehr vorsichtig sein und immer also nicht nur von hinten nach vorn erklärt sich von selber aber auch gerade also dass man nicht zur Seite bürstet, sondern gerade und wirklich vorsichtig.
00:30:20: Und besser doch die Lesobille rausholen wenn man es nicht richtig sehen kann.
00:30:24: Da wiederum könnte ich eine ganze Menge zu erzählen.
00:30:29: Ich kann auch nicht mehr ohne.
00:30:33: Vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast für uns in den Fidelity Podcasts zu kommen.
00:30:38: aus deiner Erfahrung, aus deinem Leben und aus der Entwicklung von Transroto ein bisschen erzählt hast, aber auch aus der High-End-Erfahrung in Wien.
00:30:47: uns ein bisschen teilhaben lassen hat mir oder hat uns sehr viel Spaß gemacht.
00:30:53: Wir können uns sehen über Bildschirm, das sei noch dazu gesagt für die, die uns als Podcast jetzt gerade draußen hören.
00:30:58: Also Carsten macht auch ein sehr zufriedenes Gesicht grade.
00:31:01: Bich?
00:31:01: Ja!
00:31:02: Ist schön.
00:31:03: Ja ich auch.
00:31:04: Das war ein sehr
00:31:05: nettes Gespräch.
00:31:06: Dankeschön.
00:31:08: Dann vielen Dank, dir Gräke von Transrotor.
00:31:10: und natürlich auch Bilder von euch gibt's bei uns auf der Fidelity-Homepage zu sehen wie es in Wien aussah.
00:31:18: Und sicherlich auch noch den einen oder anderen Link weil wir hatten ja auch schon mal das eine oder andere Gerät von euch beschrieben.
00:31:24: Das findet man dann natürlich auch bei uns Auf der Homepage.
00:31:27: Vielen dank, Dirk!
00:31:28: Vielen Dank bis bald.
00:31:30: Ich danke auch.
00:31:34: Ja ein schönes Gespräch mit Dir Gräcke von Transrutor.
00:31:38: Ja, ich habe ein paar Sachen erfahren die ich vorher noch nicht so wusste.
00:31:42: Ich finde einen schönen Einblick in die Firmengeschichte.
00:31:45: Wir sollten aber jetzt apropos Einblick im Super-Überleitung in unser aktuelles Video gucken.
00:31:50: also das wäre vielleicht eine schöne Geschichte.
00:31:52: und dann kommen wir auch auf den grünen Zweig, schrägstrichs und noch ne Überleitung auf's Grüne Cover Die Fidelity eighty six.
00:32:00: also da ist alles im Grünen Bereich bis auf der unteren drittel da ist orange Unser Titelthema.
00:32:11: Was ist es?
00:32:14: Alter, so lange heißt die Marke und wahrscheinlich würde es vielen so gehen, die gelegentlich auf Messen gehen also auf diese kleinen Hotel messen und Schaus da waren sie hier und da schon mal vertreten.
00:32:26: Die werden darüber gestolpert sein Auf den Norddeutschen zum Beispiel oder in Mörs auf der AA-Veranstaltung.
00:32:35: Ich bin mir gerade nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube in München auf den Münchner Halfitagen sind sie auch gewesen und eigentlich bleibt man immer an den Geräten hängen.
00:32:43: Das ist ein bunte Vögel.
00:32:45: Einer der Mitarbeiter von AltersundLange ist ein Youngtimer, Oldtimer-Fan und die Farbtöne der Geräter sind von den Autos inspiriert.
00:32:53: Dass man übrigens in dieser Ausgabe auch im Editorial sehen kann, da habe ich mal so einen Auto exemplarisch abgebildet.
00:32:58: Also
00:32:58: war es ein Ford?
00:32:59: Ich glaube, ein Ford hast du dann, ne?
00:33:00: Irgendwie'n alten... Ich glaub
00:33:01: das ist ein alter Ford aber ich würde mich jetzt nicht trauen dem Typ zu sagen weil für mich sehen alle Fords gleich aus.
00:33:08: Taunus oder irgendwas was in der Richtung.
00:33:10: also die Autos aus dieser Generation mal nicht.
00:33:13: Ja, danke.
00:33:14: Und der Hintergrund dieses Herstellers... Also es ist tatsächlich muss ich dem Autoren vorwerfen die Geschichte ist ein wenig abgeklitten weil normalerweise sollte das ein Test des Kopfhörer verstärkerst Schrägstrich-Vorstufe Hetman werden.
00:33:28: aber der fand die ganze Hintergrundsgeschichte oder den Werdegang des Herstellern so spannend dass zum Grunde genommen ein verstecktes getarntes Firmenporträt geworden ist weil sie kommen nämlich aus der Bauteilebranche und wissen ganz genau worauf's ankommt.
00:33:43: Es ist ein Kopfhörerverstärker.
00:33:48: Also er versteht sich selbst als Kopfhörer verstärker?
00:33:52: der allerdings als explizit auch als Vorstufe verwendbar ist.
00:33:56: Es gibt da so ein paar Zusatzfeatures, also man kann den größer kaufen dann ist ein Equalizer mit am Bord.
00:34:00: das sind alles Funktionen.
00:34:01: die sind für das bessere Kopfhörer hören gedacht.
00:34:04: aber die Funktion als vor Stufe wird dadurch nicht beeinträchtigt weil was man bei einer Vorstufe braucht es laut leise und Quellenumschalter und das kann das Gerät sehr gut Und Die Verarbeitung ist um's mal flapp sich zu sagen Schmack-Offats.
00:34:17: Also die Geräte sehen voll aus, sondern da ist wirklich jedes Detail.
00:34:21: Jedes Bauteil im Inneren ist der Oberhammer und das gilt übrigens gleichermaßen für das zweite Gerät der Herrschaften.
00:34:27: Das ist ein Fotovorverstärker.
00:34:29: Ich bin mir gerade nicht sicher wie der Name ist.
00:34:31: Aber gleicher Formfaktor.
00:34:33: also wir haben so diese etwas längliche Brickettform
00:34:37: ja
00:34:37: auch britische Hersteller in der Vergangenheit immer wieder ganz gerne zitiert haben und genutzt haben.
00:34:42: ich finde hier du siehst einfach die Grundqualität im Gehäuse und also die Qualität des Lachs, die Qualitet der Bedienelemente.
00:34:59: Das ist schon alles sehr hochwertig und langlebig gemacht.
00:35:02: das hat mich auch bevor ich dann da mal reingehört habe auf der Messe tatsächlich dahin gezogen weil ich gesehen habe oh erst einmal natürlich die Farbe fällt auf.
00:35:11: aber was sind das für ein geiles Teil?
00:35:13: Was können die?
00:35:15: Und so bin ich drauf gekommen insofern was der Kollege gemacht hat, also eher auch nochmal über diese Firma zu schreiben.
00:35:21: Ich glaube ich ist der richtige Ansatz um das Gerät zu erklären und zu
00:35:25: verstehen.".
00:35:27: Das war jetzt auch... Also ich habe mich sehr für die Geschichte gefreut.
00:35:32: Das ist super spannend zu lesen!
00:35:34: Und da sind einfach sehr spannende Leute, die hinter den Geräten stehen.
00:35:38: Wir haben im Bereich so Verstärker, da würde ich ihn mit einsortieren noch ein paar andere spannende Sachen.
00:35:45: Seitdem ich die Firma auf dem Schirm habe und da war Wien ja auch gar nicht so weit weg, wo wir über die high-end vorhin gesprochen haben schon mit dem Dirk Räke.
00:35:54: Der Hersteller Kanoa.
00:35:56: Da gibt es den Virtus A III und das ist ein Hybrid.
00:36:03: Ist das ein Hybrid?
00:36:04: Ich glaube es
00:36:05: ist ein Hybrid ne?
00:36:06: Ja
00:36:06: okay.
00:36:06: also röhren vor Transistor Endstufe bei denen unglaublich schick, ich mag das.
00:36:13: Irgendwie habe ich das Gefühl Kanur experimentiert an der großen Frage herum wie können wir die Eier legende Wollmichsau für die aktuellen Zeiten gestalten?
00:36:22: Weil es sind Verstärker, die ein sehr komplexes digitales Innenleben besitzen.
00:36:27: also da sind die A-Wandler Streamer weiß nicht was alles eingebaut ist wirklich große Quellenvielfalt, die schon im Verstärker steckt.
00:36:36: Das ganze paaren wir mit einer Transister-Endstufe – die ordentliche Leistung rauskloppt irgendwie – zweimal hundertfünfzig Watt oder sowas an ausreichend Leistungen.
00:36:47: und damit das Ganze ein bisschen in das Analoge hier und heute passt gibt es dann eben die Röhrenvorstufte, die für den Sound sorgt.
00:36:58: Diese Schmissigkeit und die Musikalität von den Geräten überzeugt mich eigentlich durch die Bank, immer bei allen Geräte und bei allen Preisklassen.
00:37:05: Weil sie bedienen ja auch ein breites Spektrum von den großen High-End-Maschinen bis runter zu der neuen Serie, die wir zuvielerweise gerade auch im Test haben – diese kleinen flachen Flundern, die Viererserie.
00:37:15: Jetzt hab ich's!
00:37:16: Und ich höre es auch immer wieder gerne bei einem unserer Autorenkollegen spielt, die Fonovorstufe von Kanura...
00:37:25: Ja?
00:37:26: Das ist sehr, sehr musikalisch.
00:37:29: Wo wir gerade über auch Optik aber auch Qualität und Anspruch... Ich hatte wie das so üblich ist auch unsere neue Ausgabe bei mir auf dem Coffee-Table liegen, so wie man es mit einer Fidelity halt macht Und hatte einen Gast, einen weiblichen Gast und die schlug des Heft mal so blätterte durch und guckte mal irgendwie gut.
00:37:52: was ich so geschrieben hatte wiebt dann Hängen an einem Gerät aus Schweden und zwar am Harmonie-Design Pre, den wir da drin haben.
00:38:03: Das ist aber schick!
00:38:04: Also das war wirklich eine aufgeschlagenen Bild gesehen.
00:38:08: Das war so.
00:38:08: erstmal die Aussage dazu.
00:38:11: Der ist ja recht reduziert eigentlich vom Design, aber hat so ne ganz hochwertige Anmutung.
00:38:21: ist glaube ich das Wort Design mal richtig angebracht.
00:38:23: Wirklich,
00:38:23: ja die haben sich... Ich weiß gar nicht ob sie sich da viel Gedanken gemacht haben oder ob die einfach einen Händchen dafür haben.
00:38:31: Das Design finde ich so gelungen dass es eigentlich nicht geplant gewesen sein kann.
00:38:35: würde ich jetzt was sagen?
00:38:37: weil das Gerät wirkt wirklich... Das ist eine Retro Komponente.
00:38:41: also wir reden von einem Vorverstärker mit dem Antikräten der A-Wandler der auch phono Fake ist klammern.
00:38:47: das muss man allerdings optional dazu kaufen für sagen wir mal verdaubaren Kurs.
00:38:52: das ganze Gerät und dieses wundervolle Retrodesign wird kontakariert durch ein kleines Display, dass irgendwo in der Ecke sitzt sich dann aber auch äußerst zurückhält.
00:39:03: Das zeigt wirklich nur in so einem sieben Segment, wollte ich gerade sagen mit so einer Dot Matrix natürlich nur wenn man das heute nennt also so Pillchen wird kurz die Zahl des gewählten Eingangs und natürlich die eingestellte Lautstärke angezeigt.
00:39:16: mehr macht er nicht.
00:39:17: Ansonsten ist es ein wunderschön aussehendes sehr analoges Gerät, das allerdings an der Rückseite ganz viele Digitaleingänge hat.
00:39:23: So dass man sich über Adapter und so was keine Gedanken machen muss.
00:39:26: Egal was man hat – man kann's anschließen!
00:39:29: Auch ein guter Kopfhörer verstärker drin?
00:39:30: Ja
00:39:31: auch ein gutter Kopfhörer verstärkert drin ja.
00:39:33: Das
00:39:33: heißt dafür könnte man das dann auch nehmen.
00:39:37: wie gesagt also angucken in der aktuellen Ausgabe drin.
00:39:41: ich hatte die Freude so einen Flashback zu haben in meine HiFi-Jugend, möchte ich sagen.
00:39:50: Und gleichzeitig – das war noch zu kühleren Jahreszeiten als sich die Geräte zum Test hatte!
00:39:57: Ich hatte den Musical Fidelity A-I Star mit der LS-MUV-A.
00:40:01: Also britische Klassiker sage ich jetzt mal wirklich.
00:40:06: Die Kombi eines Vollverstärkers im Class A Technik und eben der berühmten LS-RF-A in der Musical Fidality Ausgabe, ja was will man sagen?
00:40:16: Also ich habe es angeschlossen.
00:40:17: Es spielte und machte Musik und es machte Freude am langen Hören.
00:40:24: Und das für einen Kurs der in Ordnung ist.
00:40:27: und der A-Eins ist.
00:40:29: ja, ich glaube er ist minimal größer auch als das Original gewesen ist.
00:40:34: In den neunzehntachziger Jahren hat auch nicht ganz so viel Abwärme.
00:40:37: aber ich kann euch sagen, dass Ding wird warm.
00:40:39: Immer noch Ja!
00:40:40: Das Ding
00:40:42: wird noch ordentlich warm.
00:40:43: Und aber ich kann die Bedienelemente immerhin noch anfassen, was sich beim Alten nicht immer konnte.
00:40:50: Die waren nämlich auch mit warm geworden.
00:40:52: Ein Kollege von mir hatte den alten Original AR-I und haben wir gerne mit gehört.
00:40:57: das Design ist das klassische Design.
00:40:59: Das finde ich gut.
00:41:01: Die Fertigungsqualität ist gut also viel muss man gar nicht dazu sagen ein spannendes Paket britischen Retro Hi-Fees dass auf eben aktuelle Fertigung Qualität gehoben worden ist und das wahrscheinlich sehr lange Spaß machen wird.
00:41:18: Mit den Einschränkungen, die so eine LS-MfA so sehr wie sie alle lieben natürlich auch mitbringt.
00:41:23: also du hast nicht den rollenden Tiefpass bei einer Klassikaufnahme der ist einfach nicht da.
00:41:28: aber wenn du länger hörst Da kannst du dich reinhören.
00:41:33: Du kannst da so reintauchen und das hat mir dann schon sehr viel
00:41:37: Spaß.
00:41:38: Das wollte ich kurz anmerken, man darf eben auch nicht vergessen dass die Ursprüngliche für die BBC als Nahfeldmonitor entwickelt wurde und eben genauso funktioniert
00:41:47: Genau!
00:41:49: Deswegen nach wie vor kann sie hervorragend stimmen.
00:41:51: Ich finde oder fand es war meine Empfindung wenn du davor sitzt dieses Gefühl dieses typisch britische mittig hervorragend und der Rest so, naja haben die irgendwie so hingekriegt dass er doch alt nach einem kompletten Lautsprecher klingt.
00:42:11: Und insofern finde ich da auch den nicht so kleinen Preis für einen kleinen Lautsprechern in Ordnung.
00:42:17: also kann rechtfertigt das vom Klang her.
00:42:21: Lautsbrecher geht aber teurer haben wir auch drin.
00:42:26: Wir haben wieder was von von Jan Janschak gehabt also von Tidal Api eins.
00:42:31: das sind dann so preisregionen die dir auch ganz vorhin mal angesprochen hatte in unserem interview.
00:42:39: Das sind dann Sachen, die machen einfach mal Spaß zu hören schrägstrich auch zu lesen und zu sehen.
00:42:45: es gibt sie.
00:42:46: wir hören Sie für euch und holen mal diesen Eindruck rein.
00:42:50: was kann die api?
00:42:52: eigentlich wüsste ich nichts.
00:42:53: was die nicht kann ist als Lautsprecher eine Wuchtbrumme und zwar hat die direkt exzellente Gene in sich weil sie ein bisschen auskennt und Fidelity regelmäßig liest.
00:43:03: Wir haben das vor ungefähr zwei Jahren auch mal vorgestellt, es gibt ja von Jan Janschalk eine Kooperation mit Bugatti wurde denen einen sehr städtischen Lautsprecher auf den Leib geschneidert hat die Royal Und die AP-I ist im Grunde genommen der verkleinerte Ableger davon.
00:43:17: also das ist das Royale Konzept Mit deutlich vereinfachter Filterarchitektur.
00:43:24: Also die Royal korrigiert alles intern so analog wie irgendwie möglich Und da ist die AP-I dritter einen Schritt zurück, ist vor allem auch vom Design viel klassischer umgesetzt.
00:43:34: Das ist ein klassischer Tidal Lautsprecher der oberedels verarbeitet wird ganz toll lackiert und ja ein Erlebnis vor diesem Lautsbrecher zu sitzen.
00:43:46: wir hatten die große Ehre Wir hatten sie ja wirklich für fast zwei Monate im Hörraum und die bläst einem regelmäßig Die Bodenplatte aus dem Gehirn.
00:43:53: wenn man damit Musik hört kann man nicht aufhören
00:43:55: was ich spannend bin.
00:43:57: Ich war ja mal bei Tidal in der Fertigung, die ja in Deutschland stattfindet und in der Lackierung.
00:44:03: Also das was sie an Lackschicht haben ist bei anderen das komplette Gehäuse.
00:44:08: Und das ist halt eben Inhandarbeit mit unglaublich vielen feinen Arbeitsschritten.
00:44:17: Da kommt dann irgendwo auch der Preis her.
00:44:19: aber du siehst es dem Lautsprecher auch an dass er... Das ist nicht der klassische Lack, den man von anderen Lautsprechern kennt.
00:44:28: Das ist was ganz Eigenes.
00:44:29: Der hat an sich eine Tiefe also auch physisch.
00:44:32: Wir waren... Was heißt wir?
00:44:33: Ich bin im Vorfeld des Tests da konnte ich mir noch die Bugatti nochmal anhören.
00:44:37: Bin in dem neuen Firmengebäude von Tidal gewesen bei Köln und da war ein einige AP-I in der Entstehung.
00:44:46: Also die ist wohl tatsächlich wird sie von den internationalen Distributionspartnern so gut nachgefragt, dass sie überhaupt keine Vorführbereit hatten als ich da war.
00:44:54: Weswegen nicht eigentlich da war und Da konnte ich die eben auch im Entstehungsprozess sehen und konnte mal einen Blick nach Innenwerfen mir diese Matrixstruktur anschauen.
00:45:02: Und die ist, muss man fast.
00:45:04: also innen fehlt natürlich die Lackierung und Veredelung aber die ist von innen genauso geil wie von außen.
00:45:09: auf gut Deutsch gesagt das ist ein ganz wichtiges Merkmal bei denen wirklich keine Kompromisse machen an Stellen und Winkeln wo man nicht hinkommt bedeutet nicht dass da nicht Grips-und Aufwand investiert wird und es ist natürlich muss man dazu sagen wenn wir über den Preis sprechen der ist hier natürlich der berühmte Elefant im Raum.
00:45:26: Aber wir reden hier von einem Produkt, das sich ganz bewusst auf einen eigenen Gleisparallel zum Markt bewegt.
00:45:32: Weil es ist in erster Linie ein Kunstwerk, dass gleichzeitig aber auch als Lautsprecher exzellent funktioniert also nicht nur aussieht wie einer oder aussehen will wie einer sondern auch einer ist der allen anderen zeigt wie's gehen kann.
00:45:46: ich glaube wenn man so eine api eins ordert dann geht das damit los, dass man ein Gespräch führt wie die konfektioniert und funniert und lackiert werden soll.
00:45:55: Und dann gehen die an so einen Regal holen die Holz oder es ist HDF MDF irgendein Tiralit heißt das Material ja.
00:46:04: Irgendso ein Kompound aus verschiedenen Materialien.
00:46:07: Dann ziehen die Platten raus empfangen an zu fräsen.
00:46:08: also der Lautsprecher wird auf Bestellung für einen gefertigt und das ist natürlich eine ganz andere Klasse als bei Boxen die im Papkato kommen.
00:46:16: Das ist auch hier nicht der Fall, dass der Lautsprecher steckt in einem gewaltigen extra für den Lautsbrecher designten Flightcase.
00:46:23: Aus dem wir zu unserer größten Überraschung mit zwei Leuten, obwohl jede Box hundertsechzig Kilo wiegt tiefenentspannt rausholen kann und hat da nicht das geringste Problem weil das auch das ist vorher mehrfach erprobt und geübt worden bis die Verpackung passte.
00:46:39: so viel zur Boutique Abteilung.
00:46:41: Also ein bisschen günstiger haben wir natürlich auch noch was in der aktuellen Ausgabe der Fidelity.
00:46:47: Wir haben zwei magnetostatische Schallwandler, wenn ich sie mal so zusammenfassen darf einmal einen Kopfhörer, einmal ein Lautsprecher das nur kurz erwähnt weil es steht halt dann auch mit drin.
00:46:58: Einmal von Sandy Audio die seit ein paar Jahren auch von sich reden machen Der Peacock Das ist ein magnetostatischer Kopfhörer im HIFI Bereich preislicht die die obere mittelklasse ankratzt.
00:47:14: und dann haben wir noch den magnepan für ich glaube um die drei tausend euro
00:47:20: das heißt also weit unterhalb
00:47:22: einer oder ja aber weit unter der tidal beispielsweise und es sind echtes zwei wegemodell.
00:47:29: was wir da haben also da auf jeden fall mal reingucken.
00:47:32: was ich aber sehr spannend immer finde und dass ist vielleicht in den vergangenen ausgaben auch schon durchgekommen, da ich ja selber auch durchaus bewunderer japanischer Hi-Fi Fertigungskunst bin.
00:47:46: Auch was meine eigene Anlage angeht war ich auch wieder interessiert daran, was Soul Note uns da neues geliefert hat in dieser Ausgabe.
00:47:55: Wir haben ein PhonoEnzera von Soul Note
00:47:57: Ein Phonoenzera für M&M und MC Und das ist eine Sache, die ich in letzter Zeit häufiger beobachte.
00:48:05: Ich weiß gar nicht ob man das einfach reinmacht damit es an Bord ist oder ob das wirklich international immer stärkeres Gewicht findet.
00:48:11: Das ist dieser DS Audio Enzara für optische Abtaster mit am Bord.
00:48:16: Das sind relativ sehr spezielle Angelegenheit.
00:48:21: DS Audio Eigentümer werden sich freuen, dass sie mittlerweile richtig Auswahl an Phonovorverstärkern haben.
00:48:27: Und zu dem Soul Note kann man im Grunde genommen nur sagen das ist ein waschechter.
00:48:31: Soul Note ist mit allen Finessen die der Kato eben so in seinen Konzepten da ausgeklügelt hat.
00:48:38: er klingt exzellent und es ist ein kleines Einser Modell.
00:48:42: also Wer sich da ein bisschen auskennt, Soul Note hat ja drei Regen.
00:48:46: Also es gibt die Einser-Serie, die Zweierserie und die Dreieserie sind dann schon die richtig kostspieligen Luxusmaschinen.
00:48:52: Und wir reden jetzt von einem Einzermodell das aber in Gehäuse eines großen Dreiers steckt.
00:48:57: also...
00:48:58: Der ist ziemlich groß!
00:48:59: Gibt nicht mehr diese feinen Rippen vorne.
00:49:01: er ist ziemlich gross und bietet für Soul Note Verhältnisse für vergleichsweise kleines Geld einen exzellenten Klang.
00:49:09: Also einfach ein unglaublich gut gemachter Boutique von dem man auf jeden Fall träumen kann.
00:49:16: Wenn du digital reingehst, dann haben wir ein DA-Wandler von PS Audio mit dabei den ich übrigens also bei PS Audio bin ich immer so ein bisschen zweigespalten zwiegespalten was wir vorhin über Design gesprochen was das Design angeht manche Gerätelinien bei denen finde Naja eher technisch, wenn ich es jetzt mal euphemistisch ausdrücken möchte.
00:49:37: Und diese hier die PMG Signature, den Fünfhundertzwölf, da heißt er glaube ich.
00:49:45: Genau
00:49:46: Das Ding ist schick!
00:49:48: Also das...
00:49:49: Oh, die sehen überaus?
00:49:50: Ich finde die neue Linie ist mehr als gelungen.
00:49:53: Sie sind also sie haben, sie tragen dem PS Audio Fingerprint, das muss man schon sagen.
00:49:57: Es ist im Großen und Ganzen ein gut gemachter Aluminiumklotz Der nicht zu dick ist, also es sind schlanke Geräte so dass man auch drei Komponenten aus der neuen Serie der neuen PMG Serie Paul McGown.
00:50:09: Der alte Gründer der Firma PMG steckt damit drin und... Die haben allerdings alle so ein Datenrad beziehungsweise Pegelsteller, je nachdem was man gerade damit tut.
00:50:20: In dessen inneren übrigens wie bei Canon also ein kleines Display untergebracht ist in dem man dann verschiedene Informationen sieht Kilo Herzzahl beim DA Wandler manchmal Pegel und so weiter und sofort was eben wie gesagt je nach dem welche Funktion er gerade erfüllt.
00:50:33: Und das sieht, gerade wenn so zwei oder drei Komponenten übereinander stehen finde ich das richtig stylisch weil das minimalistisches Design ist.
00:50:41: Das aber trotzdem unglaublich schick aussieht und dann ganz wichtig LED-Beleuchtung hat.
00:50:46: Ja
00:50:47: es ist wirklich ein Schwindel.
00:50:49: Man muss auch sagen dass die Geräte im Inneren tip top aufgebaut sind.
00:50:54: also sie sehen atemberaubend aus wenn man die öfter haben.
00:50:56: übrigens kann nicht offen faux paar hinweisen wer Wer das Bild vom Gehäuseinneren Magazin sieht, ist die Vorstufe.
00:51:06: Nicht der DA-Wandler.
00:51:07: Da ist uns ein kleiner Zuordnungsfehler unterlaufen.
00:51:11: Schämen kommt nicht wieder vor!
00:51:15: Die BU ist allerdings für den DA Wandler geschmiedet.
00:51:20: Wer sich ein bisschen mit Elektronik auskennt wird die Unwucht im Bild erkennen.
00:51:24: Aber egal, das Gerät ist sehr analog aufgebaut.
00:51:28: Obwohl es ja ein DA-Wandler ist und arbeitet in Tarn – das hat PS Audio schon länger mit DSD-Signal.
00:51:34: Das bedeutet alles was digital reinkommt wird sofort in DSD fivehundert zwölf.
00:51:38: Das ist dann eben auch der namengebende Faktor umgewandelt.
00:51:41: Und da benutzt Paul McGow und er ist so mit einer der Wegbereiter dieses Tricks Da sind zwar Digitalfilter an Bord und am Ausgang gibt's noch einen noninvasives Analogfilter digitale Gezipper und Gejitter rausfiltert.
00:51:58: Aber das ist eigentlich alles überhaupt nicht nötig, weil die ganze Verarbeitung im DSP und im DA-Wandler läuft ja im Megaherzenbereich oben durch das DSD-Signal.
00:52:07: mit Zweiundzwanzig Komma Zwieberg Megaherz arbeitet der DA Wandler intern Und da sind wir.
00:52:14: was so digitaler Artefakte angeht, sind wir ganz weit weg vom Hörbereich.
00:52:19: Das hört man dem Überraschend sehr analog und geschmeidig klingt der Arbeitlauch
00:52:23: an.
00:52:25: Wenn du nochmal digital denkst und dazu das Gehäuse zentfach verstärkst, bist du auch noch mal im Land der unbegrenzten Möglichkeiten so ungefähr... Du bist bei Esoterik?
00:52:39: Ja Ich finde die haben schon eine ikonische Gehäusiformen geschaffen über die letzten Jahre und Jahrzehnte.
00:52:46: man erkennt sie sofort.
00:52:47: Das finde ich also Da muss ich sagen Respekt, toll gemacht.
00:52:53: Ist ein Streamer, also Netzwerkplayer zu einem Preis wo ich sagen möchte okay vielleicht höre ich mir auch für den nächsten Urlaub dafür jetzt erstmal normales Wohnmobil.
00:53:14: Muss man abwägen!
00:53:15: Ja das ist tatsächlich... Also ich meine esoterik Sie sieht das Ganze auch eher sportlich.
00:53:22: Da darf niemand beleidigt reagieren, der dran vorbeigeht und sagt so was kann ich mir nicht leisten?
00:53:27: Sind die völlig durchgeknallt sondern das sind eben Maschinen Die mit dem Ansatz entwickelt werden.
00:53:32: wir wollen von allem nur dass alle aller Feinste Das geht.
00:53:34: bei denen fast zwei Zentimeter dicken Gehäuse wendenlos sie das Ding wirklich zum.
00:53:39: also es sieht nicht aus wie ein Panzer ist ein Panzer oder Panzerschränkchen Die netztechnologie isst bei den Allererste Sahne.
00:53:47: der DA Wandler der verbaut ist, ist unglaublich und man kann alles auch noch aufbohren.
00:53:52: Also man kann natürlich an diesen N-Eins den Streamer auch noch das externe Netzteil mit dranhängen.
00:53:58: Wir wissen alle esoterik hat auch eine separate Glocke im Geschäft.
00:54:03: Das könnte man sich noch oben draufstellen wenn man das wollte wobei man sich versichert sein darf ein DA Wander dieser Güte hat all das jetzt erstmal nicht nötig Und es gibt ja diesen psychologischen Effekt.
00:54:12: Also wenn ich jetzt sage, ich verliebe mich in die neue Wilson Audio Biography oder in eine große Tidalbox oder was auch immer und habe sowas zu Hause stehen mit geeigneten Endstufen dann wäre das doch wirklich saublöt, wenn ich ein Apple TV dran hänge.
00:54:29: Es gibt sie, die DA-Wandler und die Streamer in dieser Klasse.
00:54:32: so ungefähr glaube ich kann man das Konzept umreißen.
00:54:37: Wie gesagt, alles darin rechtfertigt.
00:54:39: diesen Preis auf seine Art und Weise in Klammern muss man selber wissen.
00:54:44: Aber die Komponente selbst steht ist ohne jeden Zweifel über alles erhaben was die klanglichen Qualitäten angeht und vor allem so die Diszipliniertheit... ...und den Schmelz, den die DiDiA-Wand verliefern.
00:54:57: Ja es ist ein schwieriges Thema.
00:54:58: damit sprichst du genau den Punkt an.
00:55:03: Wir haben das auch auf der Messe wieder gemerkt.
00:55:05: Es gibt halt dieses Ja, es gibt halt diese ewig anhaltende Diskussion.
00:55:12: Neue Entwicklungen für kleine Hersteller gerade wenn wir im Digitalbereich... Uns umtreiben bedeuten den Zugauf von Unmassen von Zertifikaten, von Logos.
00:55:22: Es müssen Mustergeräte an verschiedene Hersteller wie Apple und Google.
00:55:27: ich glaube die wollen gar keine Muster-Geräte mehr.
00:55:29: haben sie also auf einen Zeug.
00:55:31: aber wir haben das bei verschiedenen Herstellern erlebt dass dann ganze Produktionslinien von fertig entwickelten Geräten teilweise zwei Jahre auf Halde liegen bei den Herstelleren weil die Zertifikate nicht reinkommen.
00:55:42: und das sind so Sachen die bezahlt man da leider mit mittlerweile.
00:55:46: Und je boutiqueartiger der Hersteller wird, umso härter knallt das natürlich rein weil die Stückzahlen dann nicht wirklich die großen sind.
00:55:53: Weil wir merken dass auch seitens unserer Leser da sind wir immer dankbar für jedes Feedback.
00:55:59: Wir bekommen da oft reingeworfen Dass alles zu teuer geworden ist.
00:56:02: Da muss ich auch mal klipp und klar sagen Das ist keine Entscheidung von uns.
00:56:06: Also wir bilden mit unseren Tests und Vorstellungen nach wie vor den gehobenen Markt ab und in dem bewegen sich die Preise, in dem Bereich wo sie sich aktuell bewegen.
00:56:16: Wir merken aber eben auch das auf der Messe ist es wieder ganz klar geworden dass alle Hersteller rudern... ...und versuchen dagegen anzukämpfen.
00:56:23: weil wenn es überhaupt einen Trend gab Auf der Mese dann war das einmal Diversifizierung.
00:56:29: Das hat man zum Beispiel bei Eversolo gesehen.
00:56:31: Die haben ja sehr erfolgreiche äußerst bezahlbare Maschinen die sich jetzt aus ein bisschen aufsplitten und da gibt's auf einmal in der Achter-Serie, gibt es eine Clock dazu.
00:56:41: Und dann kann man sich Netzteile dazukaufen und so.
00:56:44: Man kann sich diese gar nicht mal so teuren Geräte ähnlich wie wir das eben bei Transrotor hatten über die Zeit noch aufbohren und verbessern.
00:56:51: So dass ist ein Trend.
00:56:52: und der andere Trend ist, dass versucht wird wieder mehr für die Kaufklasse zu tun also insgesamt High-Fee Komponenten zu schmieden, die dann Summersumarum niedrigere Preise tragen Als die Vorgängergeneration, obwohl sie technisch verbessert wurden.
00:57:08: Da zählt übrigens auch der PMG Signature Fünfhundert Zwölf dazu.
00:57:11: Der DA-Wandler, wer dieser alten großen Wave-Ducks kennt von PS Audio weiß, die kostet deutlich fünfstellig.
00:57:19: und wer den fünfundundzwölfe in Betracht zieht, der merkt das ist ja ein vierstelligen Preis.
00:57:25: Das ist exakt exakt die gleiche Entwicklung dass man versucht die Preise wieder nach unten zu drücken um wieder sagen was auf gut Deutsch wieder in einen Markt zu kommen Weil das ist ein großes Problem.
00:57:36: Wenn alle nur noch die Geräte kennen, weil man sie auf einer Messe mal gehört hat wo man das Spektakel mitnehmen wollte dann da hat kein Hersteller was von abgesehen davon dass man oft der Messe selbst ein paar nette Gespräche hatte.
00:57:49: Ja gut
00:57:49: aber davon kann kein Herster leben ist es richtig.
00:57:52: Manche Gerät sind aber auch so groß dass sie eben nicht auf allen Messen zu hören sind und du hast sie gerade angesprochen Die Wilson Audio Biography.
00:58:02: So das glaube ich richtig ne?
00:58:04: Ich hoffe, ich habe das gerade richtig gesagt.
00:58:07: Ich meine ja da waren wir tatsächlich bei der Produktvorstellung aber die hat halt nicht in Wien stattgefunden sondern in Utah.
00:58:15: und also die Bilder und auch die Detailfotos und was wir da haben ist schon Schick anzusehen,
00:58:25: also
00:58:26: das ist schon einfach mal auch ein Statement.
00:58:29: Auf jeden Fall!
00:58:30: Also ich muss ja sagen es gibt mittlerweile sehr viele sehr sehr teure Lautsprecher die auch alle unglaublich toll klingen.
00:58:37: Die Masse macht's in aller Regel.
00:58:39: Das sind einfach große schwere Skulpturen die Bass rausschieben können ohne Ende, ohne dass das Gehäuse auch nur im Geringsten bewegt wird.
00:58:46: und schon bist du irgendwie so halb.
00:58:48: zwei Dritte durch die Tür muss man sagen.
00:58:50: Und da war Wilson Audio ist dann natürlich so ein bisschen in die Defensive geraten, weil sie gesagt haben Leute wir haben das Konzept mal erfunden also von uns stammt die Idee Time Alignment in den Lautsprecher rein zu bringen.
00:59:01: wie zum Teufel können wir das?
00:59:02: okay das werden die so nicht gesagt haben aber Wie können wir dagegen halten?
00:59:08: Und die haben dann eben einfach die Grundkonzepte, die Grundzutaten ihrer großen WAM Master Chronosonic genommen und haben die gewissermaßen zu dem Kunstwerk umgestaltet.
00:59:17: Also so mit außensichtbaren Zahnrädchen an denen man Die Alignment also die Einstellung der einzelnen Treiber das Verstellen auf den damit die Frequenzen und die Wege am Hörplatz zeitgleich ankommen.
00:59:29: Das lässt sich alles mit so kleinen Zahnrädern machen und sowas sehr, sehr kunstwärtig umgesetzt
00:59:33: haben wir ein super tolles Detailfoto dazu im Heft als.
00:59:36: das finde ich dieses Foto an sich ist fast ein Kunstwerk.
00:59:40: das ist echt klasse.
00:59:41: Ja was auch spannend ist, dass Wilson Audio insbesondere im Busgehäuse völlig neue Wege geht.
00:59:47: Fertig neue Wegen.
00:59:48: Das ist übertrieben.
00:59:49: aber die Treiberarchitektur ist schon ein bisschen überarbeitet so das sie da auch noch mal eine ganz andere Performance liefert als... Die ironischerweise um einige Zentimeter höhere WAM also das gewissermaßen Der berühmte ursprüngliche Modell ist das größere, auch hier ist die kompakte... Das übrigens bei Tidal Audio so.
01:00:08: Die Royal ist bedeutsam kleiner als die APR-I und trotzdem die Hausmacht was man hört.
01:00:14: Und das haben wir auch auf der Messe in München... Da war er der Fehler!
01:00:18: Auf der Mese in Wien jetzt!
01:00:23: Wir müssen uns dran gehören.
01:00:24: Ja, damit ist es abgehakt.
01:00:25: Auf der Messe in Wien haben die den Lautsprecher in Einzelteilen vorgeführt und haben noch mal so ein bisschen diese wundervollen Details da illustrieren können.
01:00:33: Der Rewilzen wurde dann nicht müde das Hemdlern- und Vertrieben- und Besuchernamisse stand am offenen Muster zu zeigen.
01:00:43: Das ist auch das was dir Greg in unserem Interview in dieser Folge ja auch gesagt hat.
01:00:48: du nimmst ein gutes Konzept und das machst du möglichst noch besser!
01:00:54: Weil und und und versuchst auf Grundlage dessen was du schon erreicht hast über die Jahre der Entwicklung, die da auch schon drinsteckt oder die Vorgängermodelle.
01:01:02: Ja das nochmal zu nehmen zur Rekapitulieren und so sagen jetzt Was hat uns wo sehen wir noch ein bisschen Luft und da setzen wir an.
01:01:12: Und ja das ist schon spannend.
01:01:15: klar hat dass auch im preis schild haben wir schon drüber gesprochen vorhin Aber es ist schon faszinierende Lautsprecher muss man einfach sagen.
01:01:23: Ja, vor allem insofern weil man möchte bei dieser Art des Konzepts also das Entwicklungskonzept möchte man immer davon ausgehen dass da nur noch winzige Schritte passieren können.
01:01:32: Weil wir verfeinern Details aber wir erfahren das ja regelmäßig gerade bei aktuellen Topprodukten dass die Sprünge nach vorn machen.
01:01:40: in der Klangqualität Entdecken Sie in Ihren Tonträgern Dinge, die Sie nie gesucht haben.
01:01:45: Könnte man da als Konzept drüber schreiben?
01:01:48: Zu den Tontehrträgeren kommen wir gleich.
01:01:51: Das war ja bei jetzt in Utah wo wir quasi zu Gast waren und wir waren auch zu Gast in einem anderen Ort mit U in Ulm nicht ganz so lange.
01:02:00: Ate, Audio was für ein Übergang.
01:02:02: Ich wollte
01:02:02: gerade sagen Jutta und Ulm in einem Satz.
01:02:04: das finde ich spannend!
01:02:08: Ja, ist die Frage wer auf welcher Seite da mehr drüber staunt.
01:02:13: Das ist ein Hersteller von Teilaktiven Lautsprecher?
01:02:16: Ja sehr spannender Hersteler wie ich erfahren musste.
01:02:18: der Herr Gerkinsmeyer ist ein Handstamp in allen Gassen könnte man sagen.
01:02:22: vor allem ist er Treiberentwickler der spezielle Aufträge erfüllt insbesondere umtrieblich in der Automotive Branche wo man ja oft das Problem hat dass man ein möglichst heifer Ideen klang haben möchte, aber es ist praktisch kein Raum um den unterzubringen.
01:02:37: Und der hat eine ganze Serie von Dreibern entwickelt mit denen man zum Beispiel Motorräder beschallen kann oder wo dann an verrückteste Ecken in den Türen noch Dreiber reinpassen.
01:02:49: und er hat vor Uhrzeiten auch eigene Lautsprecher entwickelt und ist jetzt vor einiger Zeit auf die Idee gekommen unter wieder unseres Stammlabel ATE ... einen eigenen teilaktiven Lautsprecher zu entwickeln.
01:03:02: Das Konzept ist ein bisschen vertrackt, weil man muss erst... Also der Top-Teil ist ja da geht man mit dem Line Signal rein das wird verstärkt und dann muss man irgendwie wieder raus um mit einem Entverstärker wieder in die Endstufe rein.
01:03:14: Da braucht man mal eine Grafik um das verstanden zu haben.
01:03:16: aber das Ergebnis ist über jeden Zweifel erhaben und auch da steckt natürlich wieder ein eigenentwickelter Treiber drin oder vielleicht sogar mehrere?
01:03:25: Ich bin mir gerade nicht sicher, wir haben uns sehr auf den Hochtöner des Konstruks fokussiert, der so eine kreisrunde Fläche drin hat und deshalb aussieht als wäre es ein normaler Kalottenhochthöner aber in Wirklichkeit so ne Flächenmembran ist.
01:03:38: Ganz vertraktet Geschichte die der Kollege im Artikel auch ziemlich ausführlich durchleuchtet und wir waren ziemlich geflasht von dem Lautsprecher selbst.
01:03:47: Also das Ding macht wirklich gute Laune, weil man eben genau das hat.
01:03:50: Der Bass wird angedrieben.
01:03:53: Nee ich muss mich auch entschuldigen.
01:03:54: Ich glaube der Bass ist natürlich der aktive Teil und der Top-Teil ist das was vorstärker angefeuert wird.
01:04:01: Da hat man dann eben durch die Möglichkeit dass man dazwischen noch einen Verstärkern klemmt.
01:04:04: Auch so ein bisschen die Möglichkeit des Clangshapings wieder wie wir endlich... Wie wir das bei AP-Akustik gesehen haben, Elektroakustik vor einiger Zeit im Test.
01:04:13: Dieses Konzept scheint jetzt wirklich Schule zu machen und das freut mich weil es ist ein sehr schönes Konzept.
01:04:18: Ja und ist glaube ich sehr zugänglich im Verstehen.
01:04:22: was steckt hinter so einem Lautsprecher oder in so einer Entwicklung?
01:04:26: Was habe ich da stehen wirklich, was macht
01:04:28: das?
01:04:28: Ja schon.
01:04:29: Also wenn man das die Anschluss Diagramm gesehen hat dann ist das Konzept zugänglich.
01:04:33: ja es ist natürlich dadurch dass man zwei unterschiedliche Lautsprecher Teile hat die unterschiedliche Konzepte haben ist das Ganze nicht so ganz einfach zu verstehen weil es hat nichts mit dem klassischen Passiv oder der vollaktiven Box zu tun die jeweils einen Zuführungskabel brauchen und damit ist der Drops gelutscht, sondern schon ein bisschen komplizierter.
01:04:53: Aber darum muss man sich selbst nicht kümmern, dass es natürlich auch so ein Service-Ding des Händlers, Schrägstercherstellers ... Es lässt sich umsetzen zu Hause sagen wir's so.
01:05:03: Das ist jetzt nur ein Ausschnitt aus dem aktuellen Fidelity-Magazin über den wir gesprochen haben oder die wir jetzt gesprochen haben über die Ausschnitte Wir haben noch Reportagen drin, wir haben noch Service- und Technikbeiträge mit drin.
01:05:17: Wir haben aber natürlich den Bereich Musik mit drin.
01:05:19: also das heißt wir wollen ja auch mit diesen ganzen Geräten die Musik hören, die wir lieben.
01:05:25: und da haben wir in unseren Retsensionen immer wieder mal auch Tipps und Hinweise was man denn momentan hören könnte, was mir ganz spontan jetzt aus der jüngeren Vergangenheit einfällt kurz vor Aufnahme dieser Podcastfolge ist ja Neue Platte von Paul McCartney rausgekommen, The Boys of Dungeon Lane.
01:05:48: Übrigens in einer sehr guten Venü-Pressung – ich finde die klingt richtig gut!
01:05:52: Die Songs sind stark und frisch und ziemlich rockig teilweise, finde ich?
01:05:57: Also es ist sehr songlinlich das ganze weniger experimentell als dieses reine Solo selbst eingespielte Vorgänger Album III.
01:06:10: Das Ding ist schon richtig gut Zitiert natürlich seine Herkunft, aber in frischer Art und Weise.
01:06:17: Und wer dürfte es also anders als Paul McCartney?
01:06:22: Also finde ich ein tolles Ding!
01:06:25: Ich habe zwei Sachen noch mitgebracht die sind vielleicht nicht so bekannt.
01:06:29: Eine Band hatte ich vorher nicht.
01:06:32: am Schirm.
01:06:32: North Code heißen sie To Cherish heißt das Album ist so, als ob jetzt der Boss-Gitarren-Apagion mit dem Fender Twin zu einer akustischen Hintergrundinstrumentierung spielt.
01:06:49: Also ganz interessante Mischung eigentlich sehr bodenständig erdig erstklassig produziert und zum Beispiel Lessons in the End ist ein Gänsehaut Song auf dieser Produktion, die ich wirklich als Kristall klar wahrgenommen habe.
01:07:05: Und das hat mir sehr gefallen.
01:07:07: übrigens auf dem deutschen Label Make My Day Records.
01:07:09: Das ist ein ganz feines kleines Label über das wir schon mal hier gesprochen haben.
01:07:14: und die Band wie gesagt sie haben sieben Album in den vergangenen zehn Jahren gemacht und haben jetzt einen Vancouver.
01:07:20: dieses Album aufgenommen.
01:07:22: und elf Stücke ja die scheren sich übrigens echt ein Dreck um Streaming Algorithmen also diesen mindestens dreieinhalb
01:07:30: Minuten
01:07:32: oder auch ein bisschen länger, sie tragen es einfach.
01:07:35: Also da mal reinhören.
01:07:37: Wer so ein bisschen Pop-Afina also noch Pop-Affiner unterwegs sein möchte, da finde ich die Pressung ein bisschen undynamisch.
01:07:45: tatsächlich habe Sie ja auch auf.
01:07:46: Enyl ist das neue Album von Metric aus Kanada Romanticized The Dive.
01:07:51: Die haben's immer mit extrem starken Hooklines Bei der Sängerin Emily Haynes als auch bei den Gitarren, die sie haben.
01:07:59: Jimmy Shaw, der Gitarist hat es auch mitproduziert.
01:08:03: Es ist sauber und druckvoll.
01:08:04: Tatsächlich finde ich's im Stream oder auf CD ein bisschen klarer als die Venue muss ich jetzt hier an dieser Stelle mal sagen.
01:08:11: aber die Songs sind wieder sehr stark.
01:08:13: Metric ist einfach eine Institution und die gehen auch auf Tour zusammen mit zwei anderen Bands unter anderem Broken Social Scene.
01:08:23: Da sind der Jimmy Shaw und Emily Haines übrigens Gründungsmitglieder gewesen.
01:08:28: Die haben jahrelang für die geschrieben, und sie gehen jetzt irgendwie gemeinsam auf Tour – das finde ich ganz gut!
01:08:33: Und dann kommt noch eine kanadische Ben dazu, die Stars, die sind so ein bisschen unterm Radar aber haben auch einen leicht jänglich poppigen Ansatz wo man immer mitsingen kann.
01:08:43: Die sind jetzt auf diesem Album nicht zu hören, aber das Tourpaket insgesamt.
01:08:47: Das würde ich ... ja... euch ans Herz legen.
01:08:51: Dann kommen im Herbst neue Alben von den Eels, wenn man die gibt es ja auch schon seit zwanzig Jahren immer so ein bisschen abgespaced alternative Country Rock irgendwie so könnte ich das mal zusammenfangen.
01:09:06: Würde ich so
01:09:07: durchgehen lassen?
01:09:07: Ja
01:09:10: und dann kommt was vom von meinem Gitarre Hero Johnny Ma ein neues Album raus der jetzt die Single Spin draußen ist.
01:09:17: ganz gut Das ist jetzt sehr subjektiv und gerade eine Interpretation.
01:09:24: Der ist ja seit Jahren quasi mit einem Artist-Modell des Gitarrenbauers Fender ausgestattet.
01:09:33: Dieses Video, das neue Video von Johnny Ma, zeigt explizit ne alte schwedische Haakströmgitarre die wahrscheinlich auf dem Gebrauchtmarkt... Noch teurer wird, als sie ohnehin schon ist.
01:09:47: Weil das ist dann ein Haakström noch Made in Sweden und seit vielen Jahren stellen die ja nur noch in den China her.
01:09:55: Ob das vor dem Hintergrund ist dass die Firma Fender gerade so ein bisschen rund umsteckt?
01:09:59: Ich weiß nicht ob das alle mitbekommen haben aber die haben einen.
01:10:03: ich fasse es mal ganz kurz zusammen.
01:10:05: Das ist vielleicht ganz interessant.
01:10:08: In einem Versäumnesurteil oder im Säumensurteil so heißt es glaube ich richtig in Düsseldorf Sie haben gegen einen chinesischen Hersteller der über eine der bekannten China-Direktplattformen Stratocaster Kopien verkauft, geklagt und haben gesagt das darfst du nicht.
01:10:27: Das ist geschützt?
01:10:28: Das darfst Du nicht!
01:10:29: Und die haben argumentiert Die Stratokaster ist eine Kunstform.
01:10:33: Damit sind sie in den vergangenen Jahren immer wieder gescheitert.
01:10:35: Es ist ein Gebrauchsmuster, es ist völlig in Ordnung aber kein Kunst.
01:10:38: Insofern gibt's keinen Urheberrecht.
01:10:40: Jetzt ist dieser chinesische Hersteller logischerweise, der hat wahrscheinlich auch noch nie was von Düsseldorf gehört und dem Gericht dort nicht erschienen.
01:10:48: Also er ist nicht erschienen, kriegt Fender recht und auf Grundlage dessen haben die eine Anwaltskanzlei beauftragt allen Vertrieben, allen Herstellern, allen Verkäufern also das große Tee beispielsweise in Deutschland aufzuerlegen alle Kopien, egal ob von neunzig bis neunneinzigtausend Euro die so aussehen wie eine Stratto oder eine Teele zu vernichten.
01:11:15: Und das versuchen sie gerade durchzusetzen und In der Community nicht nur positiv.
01:11:23: Es gab ein Internet-Meme, was ich gesehen habe.
01:11:25: Da war irgendwie ein Typ, der spielte auf seiner Fender auf seinem Bett im Halbdunkeln und dann kommt jemand die Tür ran, legt die Gitarre schnell weg und setzt seinen iPod, seine Kopfhörer auf und hört Musik.
01:11:36: Ich hatte keine Fender in der Hand!
01:11:38: Das ist tatsächlich wirklich schon das Grenz an Suriale dieser ganzen Vorfall, weil es eben durch so einen juristischen Unfalle genommen wurde.
01:11:48: Und jetzt sind natürlich... Es gibt ja eine ganze Berge kleiner Boutique Hersteller die natürlich alle die Fenderform benutzen, weil jeder der in den Laden geht um ne Gitarre zu kaufen.
01:11:57: Ich kenne das ja von mir selbst.
01:11:58: Der will entweder ne Gitaere wie eine Gypsen oder der will eine Gitaare die aussieht wie irgendeine Fender Halbakustische von Gretzsch oder so.
01:12:07: und damit sind wir dann aber auch schon am Ende der Palette, der Formgebung.
01:12:11: Die Gitarre einfach... Was will man da machen?
01:12:16: Gibt es sich viel Spielweise?
01:12:17: Ja!
01:12:18: Nein du musst ja auch noch dran kommen mit beiden Händen.
01:12:21: Das
01:12:21: ist schon wirklich ein Ding.
01:12:23: und dann...
01:12:24: Ich bin mal
01:12:25: gespannt.
01:12:25: Man ist wirklich das hängt damit zusammen, dass Herr Maas nicht mehr mit seiner Legit leeren.
01:12:29: Es ist ja eine Jaguar glaube ich spielt deiner.
01:12:32: Das ist ein Jaguar, genau.
01:12:34: Und vor allen Dingen ist das ja ein Artist-Model.
01:12:35: Normalerweise machen die Artistmodels irgendwie in ihrer mexikanischen Fertigung dann ist es so eine One of Thing und wenn sie verkauft sind zu verkaufen.
01:12:43: von Johnny Ma gibt's jetzt in diversen Versionen schon jetzt auch mit drei Tonabnehmern oder drei Pickups drin und die werden auch immer regelmäßig toll.
01:12:55: Die kommen aus der US-Fertigung.
01:12:57: und dann eben schon lasst mich nicht lügen weit über zehn Jahre gibt es eben Johnny Mar Modelle.
01:13:02: Und
01:13:04: ja, also ich weiß es nicht ob er das jetzt explizit so gemeint hat oder ob er einfach aus seinem Gitarre Kestra was er zu Hause hat mal eine andere Klampfe genommen hat um ein bisschen anders zu klingen.
01:13:17: Das ist auf jeden Fall ein Bauchgefühl.
01:13:22: Kann sein da liegt meistens relativ gut der gute alte Johnny.
01:13:27: Mal gucken wir...
01:13:28: So
01:13:29: Ihr habt jetzt einfach nur mal ein bisschen Diskussionsthema.
01:13:31: Ein kleines musikalisches Addendum habe ich auch, weil ich das momentan bei mir hoch und runter rassel.
01:13:35: Und zwar ist vor einigen Wochen aus einem sehr überraschenden neues Album von Boards of Canada erschienen.
01:13:41: Ja so ein bisschen in den Ambience-Bereich und die eigentümliche Klangwelt von den Schotten.
01:13:48: Das sind zwei schottische Brüder abtauchen möchte.
01:13:51: Also mich hat das sehr gefreut als ich gehört hab dass die Boys mal wieder was machen, weil das erste Album seit dreizehn Jahren Das letzte fand ich phänomenal, dass die zuletzt gemacht hatten.
01:14:01: Und... Ich muss aber zugeben, das ich bei solchen Bands überhaupt keine großen Erwartungshaltungen mehr habe so nach dem Motto Die haben wirklich einen Sound definiert.
01:14:10: Also wer sich ein bisschen mit Musikproduktion auskennt es gibt heute Haufenweise Plugins, die so alte VHS-Rekorderklänge und sowas imitieren wo alles leiert und eier hat.
01:14:19: Und das ist zieltzu achtzig neunzig Prozent auf Boards of Canada ab weil die genau diesen Sound tonträgert hauptsächlich geschustert haben.
01:14:27: und ich muss sagen, ich war völlig geflasht als ich die Blätter aufgelegt habe.
01:14:31: Weil das geht schon damit los dass der erste Song irgendwie mit einer E-Gitarre hochgradig komprimiert natürlich schon im Sounddesign eingebettet... ...und ein ziemlich grooviges Naturschlagzeug sind.
01:14:43: so genau die beiden Klänge die man bei Boards of Canada nie erwartet hätte.
01:14:47: Und das Album hat an verschiedenen Stellen so Anleihen wo man sagen muss was völlig neues für die Schotten aber immer dann Wenn man sich im Kopf gerade damit abfinden möchte, dass es eben jetzt eine ganz andere Gange hat ist.
01:15:01: Dann kommen so die alten gewohnten Klänge, die sich langsam aufbauen und wieder empfinden haben.
01:15:06: Ich muss mich zugeben... Obergeil!
01:15:07: Aber ich habe das wirklich von Form bis hinten runtergesaugt, wobei ich bei einigen Tracks wie Gewohnt bei Boards of Canada nicht richtig weiß was sie der Menschheit damit sagen wollen.
01:15:16: aber es ist atmosphärisch und es macht gute Laune Und ich hab mir vorab die transparente Vinyl-Edition bestellt übrigens wo wir vorhin bei Vinylpreisen waren.
01:15:27: Immerhin kann ich mich damit drösten, es war auf Bandcamp kommt also vollständig der Band zu
01:15:31: Hause
01:15:32: und ist tatsächlich bei dieser Art von Musik Ambience komme ich mit dem Plattenwend nicht so richtig klar.
01:15:42: Also das ist tatsächlich eine Klangdimension, dass zieht einen in das Album rein nach eins zwei Hörminuten, dass man dann richtig ein bisschen rausgerissen wird wenn man die Seite wechseln muss und das Doppelvinül weil das Album ist, glaube ich... Ich müsste jetzt lügen.
01:15:58: Achtzig Minuten oder so was.
01:15:59: Das spielerisch?
01:15:59: Weil da sind ja auch immer sehr lange Tracks und das passt natürlich nicht auf eine Platte.
01:16:03: also auch dass ein richtig heißer Tipp und wird mit Sicherheit in meinen Klangempfehlungen in den Artikeln oder Klangenbeispiel den Artikelen demnächst auftauchen.
01:16:10: Mutmaßlicher hattest du in Wien auf der high end um darauf nochmal zurückzukommen musikalisch irgendwelche Tendenzen hören können oder Du hast wahrscheinlich gar keine Zeit oder doch
01:16:22: Da bin ich noch gar nicht.
01:16:25: Also wirklich, man merkt es gibt natürlich die audiophilen Standards, die man auf Messen spielt.
01:16:32: wegen der Vergleichbarkeit muss man klar sagen.
01:16:35: Man spielt I Want A Darker von Mr Cone und weiß das können die Herrschaften vier Räume weiter wenn sie ein bisschen Geduld mitbringen auch nochmal hören dann hat man so ein bisschen die AB-Möglichkeit aber in verschiedenen, also ich habe tatsächlich ... in den Räumen Sachen für Nirvana gehört.
01:16:51: Ich habe einen verrückten Alternative und Indy Rock gehört, ich hab viel Elektronik gehört... ... diese neuen... ... Boards of Canada zum Beispiel war da noch kein Thema das Album war doch nicht draußen was... ... ich hab einmal an einem Kaffetisch gestanden irgendwo in den Fluren des Messezentrums... ... und hab Notizen auf dem Handy niedergeschrieben.
01:17:11: Ich sehe da ja so viel, ich muss da immer regelmäßig mitschreiben.
01:17:14: Sonst vergesse ich alles und da lief im Hintergrund Tiefen Entspanzisses auf Mercy aus irgendeinem Vorführraum.
01:17:21: Da möchte ich hier mal an unbekannt liebe Grüße loswerden.
01:17:26: Das ist ein cooler Move gewesen.
01:17:31: Also musikalisch muss ich sagen es die Bandbreite gewachsen.
01:17:34: das liegt tatsächlich so ein bisschen daran.
01:17:37: dass darf man nicht vergessen.
01:17:38: Die Messe ist jetzt im Ausland.
01:17:39: Das bedeutet, die Messe wird nicht mehr betreut und betrieben von den deutschen Vertrieben.
01:17:43: Sondern es sind die Marken da, die wir kennen und die wir aus München gewohnt sind.
01:17:48: Betreiber der Stände sind aber jetzt die Hersteller weil die deutschen Vertriebe natürlich sagen wie sollen wir euch eine Messe in Österreich stemmen?
01:17:56: Die sind alle da.
01:17:57: also die Vertriebler aus Deutschland sind alle dar gewesen.
01:17:59: ich habe mich mit vielen der alten Bekannten unterhalten aber die Stände Einzelne Räume werden jetzt von den Herstellern betreut.
01:18:07: Und das merkt man dann auch sofort, die musikalische Bandbreite expandiert da natürlich automatisch auch sehr, sehr spannender Effekt gewesen.
01:18:15: Find ich eine gute Sache!
01:18:17: Es gibt ja durchaus grundsätzlich ein sehr positives Feedback über die Messe in
01:18:22: Wien.
01:18:23: Das was ich gehört habe... Ich habe in den sozialen Medien zu Beginn zumindest in ersten beiden Tagen relativ wenig wahrgenommen muss ich sagen Da war gar nicht so viel drin kloppte dann so nach und nach auf, aber es ist natürlich auch die Location an sich.
01:18:39: Da verlaufen sich natürlich erst mal ein paar Leute, aber das war trotzdem glaube ich ziemlich voll!
01:18:44: Erstmal ein paar Leute ist gut, also ich bin die erste.
01:18:47: Also am ersten Messetag darf ich verraten hatte ich eine Handvoll Termine und ich habe sich Prozent der Zeit mit Orientierungs Suche verbracht weil ich war Ich bin immer das Gebäude hat einen gleichschenktigen dreieckigen Grundriss.
01:19:00: man kommt aus den Zimmern rausläuft in die falsche Richtung Man kommt aus dem Fahrstuhl raus weiß nicht wo man ist.
01:19:04: dann hab ich irgendwie Am zweiten Tag dachte ich so ja Der Obermotz ich weiß jetzt wo es lang geht aus dem fahrstuhle gekommen war draußen auf einer Dachterrasse, und so Geschichten passiert.
01:19:15: Also das wird einige Zeit dauern bis man die Orientierung hatte.
01:19:18: ich glaube... Ich hab viele Kollegen von anderen Medien getroffen.
01:19:22: Und man hat immer, oh hi und wie geht's?
01:19:24: Ja, übrigens weißt du zufälligerweise wo Pünktchen ist.
01:19:30: Also alle waren ständig auf der Suche und ich glaube das erklärt auch so ein bisschen die Social Media Stille, die am Anfang herrscht.
01:19:35: aber... Das habe ich vorhin im Gespräch mit Dirk Reike schon mal angedeutet dieses es zerläuft sich etwas und die Räume sind nicht ganz einfach zu finden.
01:19:45: Da habe ich schon von ganz vielen gehört, da hatten wir zum Beispiel IDC-Klassen Finkteam, den neuen Lautsprecher vorgestellt.
01:19:52: Eine süße Standbox die mir unheimlich gut gefiel namens Spot.
01:19:55: das ist die Katze vom Mr Data auf der Enterprise und haben gesagt wir wollen fürs nächste also Katzenfötchen besorgen die man auf dem Boden kleben kann so als Wegweiser in den Raum hinein und so und alle Hersteller wissen das.
01:20:05: Alle Herstelle haben mitgenommen.
01:20:07: Wir haben sehr viel Platz in den Fluren und können Banner und Schilder uns sonst was aufstellen.
01:20:13: Das wird garantiert wird es im nächsten Jahr drastisch anders aussehen als diesmal weil dieses mal waren die Flure wirklich Da war ordentlich was los, aber die waren weitestgehend leer.
01:20:21: Also nur ganz, ganz wenige Hersteller haben davon Gebrauch gemacht diese Fläche vorm eigenen Raum zu nutzen.
01:20:27: Aber auch hier und da habe ich vernommen Gastronomie eingeplant, die dann am Ende nicht erschienen ist oder ganz woanders aufgestellt wurde und so.
01:20:33: Das sind Kinderkrankheiten, die auf einer ersten Messe immer funktionieren weil die Heinz Society hat sich natürlich drauf fokussiert.
01:20:40: Sind alle mit ihren Räumen zufrieden?
01:20:41: Haben alle ihre Räume gefunden?
01:20:43: spielen die Anlagen Und das spielt natürlich die erste Geige Und diese Schönheitskorrekturen werden im nächsten Jahr behoben und dann ist das garantiert eine supergeile Messe, weil es ist modern.
01:20:54: Es ist groß.
01:20:56: Man fährt nach unten in den Keller in die Ebene minus zwei und da sieht's aus wie auf einer E-Fahr.
01:21:01: Man fahren ganz oben auf die drei und da siehts aus wie bei den süddeutschen Heifetagen kleine Zimmerchen mit hutzeligen Vorführungen Wo man sich auch mal schön, ja.
01:21:10: Da kann man sich immer schön hinsetzen und kann ein bisschen zuhören und sich was erklären lassen oder so.
01:21:14: Also es ist eine ganz große Bandbreite.
01:21:16: und dann gibt's eben auch so Messerräume.
01:21:18: Und im Grunde genommen kann ich abschließend sagen die Lobhudelei, die wir immer der Warschauershow entgegen gebracht haben Was das anders sein gegenüber der MOC-Messe anging Die ist in... Das sind Wien wirklich da und zwar viel kompakter als einen Warschau.
01:21:34: also Ich muss nicht durch die ganze Stadt reisen sondern ich habe alles beisammen.
01:21:38: Es gab auch verschiedene Außenlocations und so, aber auch das Liste-Messe Nachschau.
01:21:42: Die Messe nachlesen, so heißt es.
01:21:45: Dafür sind wir ja auch in Magazin und dafür kann man das dementsprechend auf der Seite und im Magazin dann noch lesen.
01:21:52: Ich glaube damit sind wir relativ rund weil wir werden natürlich bis zur nächsten High End noch einige Ausgaben des Fidelity Podcasts haben und immer wieder mal darauf zurückkommen davon gehe ich zumindest aus Und auch noch mal auf die Hifi-Tage, die dann jeweils woanders stattfinden.
01:22:10: Vielleicht uns dort treffen und direkt nochmal was mitnehmen.
01:22:14: Also das ist alles immer relativ offen weil wir unterhalten uns einfach über unser liebstes Hobby Und ich hoffe, alle die bisschen zugehört haben da ein bisschen was draus mitnehmen können und können sich weiter drüber unterhalten.
01:22:28: Wir wollten keinen Fender-Bashing machen aber wir wollten uns einmal mal kurz glaube ich erzählen.
01:22:33: Es ist gesprächswertig.
01:22:35: Das
01:22:35: ist tatsächlich eine interessante Geschichte ja?
01:22:39: Ich habe das auch gelesen und einmal so wie Spock einen Augenbrauer gehoben.
01:22:44: In diesem Sinne vielen Dank!
01:22:46: Vielen Dank fürs Zuhören.
01:22:48: Du bist Carsten Warmback, ich bin Frank Lechtenberg und wir sagen Tschüss!
01:22:51: Bis
01:22:51: zum nächsten Mal.
01:22:51: Ciao.
Neuer Kommentar